Gesellschaft Freunde der Künste

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inszeniert vom Musiker und Stones-Liebhaber Thomas Hertel

Theater in Magdeburg: Säddisfäcktschn! Der andere Liederabend Thomas Hertel

 

»I can’t get no / Satisfaction / ’Cause I try and I try and I try / I can’t get no .. « – Keith Richards, Gitarrist der Rolling Stones und Erfinder des Jahrhundert-Riffs von »Satisfaction«, erzählt: »Sobald ich die ersten Takte spiele, passiert etwas
hier, in der Bauchgegend. Da bricht etwas auf, wenn ich das spiele. Das heißt, eigentlich spiele ich es gar nicht – es spielt mich. Es überwältigt mich. Ein unglaubliches Hochgefühl. Es lässt sich am besten als Explosion beschreiben. Am Anfang war Rock’n’Roll ja vor allem eine Explosion. Eine Rebellion gegen die große Langeweile, gegen die totale Anpassung.« 

Die Rolling Stones spielen seit mehr als 40 Jahren die Musik des Aufbruchs. Sie entfesseln eine Energie, die jede Ordnung auf’s Spiel setzt und unsere müden Körper in lustvolle Bewegung bringt. Ihre Songs wie »Jumpin’ Jack Flash«, »Honky Tonk Women« oder »Sympathy for the Devil« sind Minutenkunstwerke. Sie erzählen Geschichten, die man nie wieder vergisst. Es sind Hymnen auf ein Leben, das man nicht im Griff hat.

Den Liederabend »Säddisfäcktschn!« inszeniert der Musiker und Stones-Liebhaber Thomas Hertel, der u. a. an Theatern in Berlin, Dresden, Düsseldorf, München und Zürich arbeitete. Am Schauspiel Leipzig entstand seine musikalische Reihe »mund & knie«, für die er 2008 den Theaterpreis der Stadt Leipzig bekam.

Pressestimmen:

Schauspieler rocken auf der Theaterbühne.

„Säddisfäcktschn!“ im Magdeburger Schauspielhaus lässt Rolling-Stones-Songs aufleben

Jenseits des inhaltlichen Erzählfadens lebt der Abend vor allem von der sich mitteilenden Spielfreude und Kreativität der sechs singenden Darsteller, drei Frauen, drei Männer (Christiane-Britta Boehlke, Heide Kalisch, Babette Slezak, Andreas Guglielmetti, Ralph Martin, Sebastian Reck), die in immer wechselnden Kombinationen aufeinandertreffen, sich umgarnen, aneinander scheitern, sich verändern, es erneut versuchen. Erstaunlich, wie viel Musik in diesem Schauspielensemble steckt. Nicht nur stimmlich, da werden Gitarrensaiten oder eine Kalimba gezupft, seufzt ein Akkordeon, eine Trompete, wird auf dem Kamm oder der Mundharmonika zum Blues geblasen, Percussions, ob mit Hand oder Fuß, ist ohnehin inklusive. Neben Thomas Hertel selbst sorgt ansonsten Sven Springer für vorwärtstreibende Rhythmen. (…) Dem kann und will das Publikum seinerseits nicht widerstehen und geht erst nach zwei Zugaben.
(Volksstimme, 17.10.2011)

Während die Männer interessanterweise den ganzen Abend eher Softies spielen, mit „Thief In The Night“, „Lady Jane“ oder „Love In Vain“, geben sich die Frauen verrucht („Love Is Strong“) oder wütend („Paint It Black“). Zu jedem Lied wird mit einfachen Mitteln eine Geschichte erzählt, von der Barszene bis zum grandiosen Piratenrock („Brown Sugar“). Hertel, der selbst am Keyboard sitzt, während Sven Springer Gitarre spielt, lässt die Liedtexte nicht nur bebildern, sondern interpretiert sie neu.
(Leipziger Volkszeitung, 18.102011)

Musikalische Leitung/Regie Thomas Hertel
Bühne Alexander Müller-Elmau, Christiane Hercher
Kostüme Christiane Hercher
Dramaturgie Stefan Schnabel

 

mit
Christiane-Britta Boehlke, Heide Kalisch, Babette Slezak, Andreas Guglielmetti, Ralph Martin, Sebastian Reck und Thomas Hertel, Sven Springer

 

Aufführungen noch bis Ende März 2012

 

 

Pressereferentin
Kathrin Singer
Tel.: (0391) 540 64 05
kathrin.singer@theater.magdeburg.de