In New York erschien 1943 erstmals die ungewöhnliche Geschichte eines kleinen Jungen, der wegen eines Streits mit einer schönen Blume seinen Heimatplaneten verlässt.
Theater in Magdeburg
Fortan erkundet er fremde Welten und benachbarte Sterne auf der Suche nach neuen Freunden. Doch auf seiner abenteuerlichen Reise begegnet er Wesen, die oft nur mit sich selbst beschäftigt sind. Allen zeigt der kleine Prinz, dass Liebe und Freundschaft strahlender und kraftvoller sind als Besitz, Reichtum und Macht.
Saint-Exupérys Erzählung ist keinesfalls nur ein reizendes Märchen. Der französische Autor hat im Exil ein philosophisches Werk für Jung und Alt geschaffen, das bis heute nichts von seiner Poesie verloren hat. Allzu oft vergessen wir, dass ein Lächeln und die zusammen verbrachte Zeit kostbarer sind als die vermeintlichen Ideale der Konsumwelt. Und so lenkt uns der kleine Prinz auf die bezaubernden Kleinigkeiten, die mit keinem Geld der Welt zu bezahlen sind – beispielsweise diese wunderbare, kleine Geschichte.
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Der französische Autor hat im Exil ein philosophisches Werk für Jung und Alt geschaffen; Fotos Andreas Lander

