»Ich bin das Faktotum der schönen Welt, ich bin der Cicero aller Barbiere.« – Unter dem Namen »Lindoro« hat Graf Almaviva das Herz der schönen Rosina erobert.
Theater in Magdeburg
Doch leider möchte Dr. Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst ehelichen und versucht alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« jedoch der ebenso einfallsreiche wie liebenswerte Barbier Figaro zur Seite. Inspiriert von ein wenig Geld hilft dieser nämlich nicht nur bei »haarigen« Angelegenheiten. Mit verschiedenen Maskeraden und allerlei
raffiniert eingefädelten Verwicklungen führen Almaviva und Figaro den alten Bartolo hinters Licht, sodass Rosina und der Graf nach einem turbulenten Verwirrspiel schließlich doch noch glücklich zum Traualtar schreiten können. Und wie die Geschichte weitergeht, erzählt Wolfgang Amadeus Mozart in »Die Hochzeit des Figaro« …
Mit seinem »Barbier von Sevilla« schuf der fast 24-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa. Dafür griff er auf die Vorlage »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772 zurück. Mit den musikalisch humorvoll gezeichneten Charakteren, den brillanten Solopartien, mitreißend-eingängigen Melodien und temporeichen Ensembles gehört Rossinis Lustspiel heute zu den meistgespielten Opern weltweit.
Freunde der Kunst
am 29.09.2014
ivonne.woltersdorf[at]theater.magdeburg.de


Ich bin das Faktotum der schönen Welt, ich bin der Cicero aller Barbiere; (c) Nilz Böhme

