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nach Alexander Puschkin

Theater in Koblenz: Eugen Onegin - Lyrische Szenen von Peter Tschaikowsky

Die Gutsbesitzerin Larina hat zwei Töchter: die sensible, scheue Tatjana und die temperamentvolle Olga, die vom idealistischen Dichter Lenski geliebt wird.

Theater Koblenz

Als dieser seinen Freund Eugen Onegin als Gast mitbringt, verliebt sich Tatjana in den großspurigen Mann. In einem Brief teilt sie Onegin ihre Gefühle mit, doch er begegnet ihr mit kühler Überlegenheit und Ablehnung. Als Tatjanas Namenstag gefeiert wird, provoziert Onegin so lange Lenskis Eifersucht, bis dieser ihn zum Duell fordert, bei dem Onegin seinen Freund erschießt. Onegin muss fliehen. Nach Jahren begegnet er Tatjana, nun verheiratete Fürstin Gremina, wieder. Er erkennt seinen früheren Irrtum und seine Liebe zu Tatjana, doch obwohl sie ihn noch liebt, entscheidet sie sich für die Treue zu ihrem Mann. Onegin bleibt nur die bittere Erkenntnis, sein Leben verpfuscht zu haben.

1879 komponierte Peter Tschaikowsky diesen Seelensturm nach der Vorlage von Alexander Puschkins gleichnamigem Versroman. „Lyrische Szenen” nannte er die Auszüge, die er in Opernform fasste. Endlich – nach drei frühen Opern – konnte Tschaikowsky im Jahr 1881 mit der Premiere des „Eugen Onegin” im Moskauer Bolschoi-Theater seinen Durchbruch als Bühnenkomponist feiern. Bis heute ist „Eugen Onegin“ die russische Oper, die am häufigsten außerhalb Russlands aufgeführt wird.

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