Die Frau des Feldmarschalls hat eine heimliche Liebesbeziehung mit Graf Octavian.
Theater in Innsbruck
Doch sie ahnt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich der wesentlich jüngere Mann in eine Frau seines Alters verliebt. Ungewollt bereitet sie selbst den Weg dazu. Denn sie empfiehlt Octavian als Kavalier, der die traditionelle silberne Rose an die junge Verlobte des Barons Ochs auf Lerchenau übergeben soll. Als Octavian und Sophie sich gegenüberstehen, entbrennen ihre Herzen sofort füreinander. Aber es bedarf noch einiger Intrigenspiele und letztendlich der Unterstützung durch die Marschallin, die Octavian schweren Herzens freigibt, um den lüsternen Ochs loszuwerden und das junge Paar glücklich zusammenzuführen.
Eine für Richard Strauss – dessen 150. Geburtstag im Jahr 2014 begangen wird – eher ungewöhnliche Leichtigkeit durchzieht das 1911 uraufgeführte heiter-ernste Spiel im Stile einer Opera buffa Mozarts. Und doch ist unter anderem in der Gestaltung des in schillernden Klangfarben leuchtenden, großen Orchesters die Handschrift des Komponisten zu erkennen. Durch den Einsatz musikalischer Zitate, wie beispielsweise des Wiener Walzers, beweist Strauss zudem seinen Sinn für Humor.
Freunde der Kunst
Für die Inszenierung des Rosenkavaliers konnte KS Heinz Zednik gewonnen werden. Der aüßerst erfolgreiche Tenor – langjähriges Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und weltweit in über 80 Fachpartien zu hören – gibt seine reichhaltige Bühnenerfahrung inzwischen als Regisseur an die SängerInnen weiter.
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Als Octavian und Sophie sich gegenüberstehen, entbrennen ihre Herzen sofort füreinander; (c) Tiroler Landestheater & Orchester GmbH Innsbruck



