»Sie haben Sender in unsere Köpfe gepflanzt. Im Fußboden sind Magneten, damit wir nur dorthin können, wohin sie wollen. Wir haben Zahnräder in unseren Bäuchen und ein aufgeschweißtes Lächeln. Und jedes Mal, wenn sie auf einen Knopf drücken, schalten sie uns an oder aus.
Theater in Heidelberg
Sie haben ein Netzwerk über das ganze Land – Fabriken wie diese, um Fehler zu reparieren, die sie draußen gemacht haben.« Das Stück erzählt die Geschichte von Randle P. McMurphy, der vom Gefängnis in die Psychiatrie (das Kuckucksnest) verlegt wird und die Patienten dort mit Witz und Vehemenz zum Widerstand aufruft gegen fragwürdige Therapiemaßnahmen – und gegen die subtilen Mechanismen von Überwachen und Strafen.
Freunde der Kunst
Basierend auf Ken Keseys Bestseller von 1962 und in der Verfilmung von Milos Forman 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet, war Dale Wassermans Dramatisierung seit 1977 vielfach auf deutschsprachigen Bühnen zu sehen. Der junge Regisseur Matthias Kaschig wagt eine Wiederentdeckung. Ein weiterer Beitrag zum Amerika-Projekt anlässlich des Abzugs der US-Truppen aus den Heidelberger Kasernen. »So viele Dinge sind wahr, auch wenn sie nie wirklich passieren.«


Sie haben Sender in unsere Köpfe gepflanzt; (c) Florian Merdes


