Gesellschaft Freunde der Künste

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Altonaer Theater

Theater in Hamburg: Die Reifeprüfung - nach dem gleichnamigen Roman von Charles Webb

Benjamin Braddock hat sein College-Examen in der Tasche, aber keinen Plan, wie es weitergehen soll. Bis jetzt hat er brav nach den Vorstellungen seiner Eltern gelebt. Mitten in dieser Sinnkrise macht die gelangweilte, verheiratete High Society-Dame Mrs. Robinson, eine Freundin seiner Eltern, ihm auf seiner Hochschul-Abschlussfeier ein unmissverständliches Angebot. Nach anfänglichem Zögern nimmt Ben die Avancen an. Er lebt nun zwischen elterlichem Swimmingpool und Hotelzimmer ziellos in den Tag hinein. Immer offensichtlicher wird sein Ekel vor der Scheinheiligkeit einer spießigen Gesellschaft und der Langeweile des amerikanischen Vorstadtlebens der prüden 60er Jahre.

Theater in Hamburg

Doch dann kehrt Elaine, die Tochter der Robinsons, aus dem College nach Hause zurück. Durch sie erkennt Ben endlich einen Sinn im Leben, für den es sich zu kämpfen lohnt. Die eifersüchtige Mrs. Robinson versucht mit allen Mitteln, die Liebe zwischen Ben und Elaine zu verhindern. Von den Intrigen beeinflusst, soll Elaine schließlich einen College-Freund heiraten. Doch ihre Eltern haben nicht mit Bens Beharrlichkeit und mit der Macht der Liebe gerechnet.

Charles Webb schuf eine Satire über das Erwachsenwerden in einer übersättigten Gesellschaft, die an Aktualität nichts eingebüßt hat.

Freunde der Kunst

„Hosemann hat das Stück […] als flotte Komödie mit leichtem gesellschaftlichen Touch inszeniert.“ (Hamburger Abendblatt)

„Vor allem Diana Ebert als Elaine hinterlässt […] einen starken Eindruck. Die 24 Jahre alte Mozarteum-Absolventin ist bei ihrem Debüt in Altona die Entdeckung des Abends“ (Hamburger Abendblatt)

„Songs von THE DOORS, […] und anderen liefern die musikalische Klammer zwischen den Szenen und machen die Inszenierung zum vergnüglichen Theaterabend. Das Premierenpublikum spendete lang anhaltenden Beifall“ (Hamburger Abendblatt)

„Die […] Bühnenfassung begeisterte das Publikum im voll besetzten Haus besonders wegen der pointierten Dialoge.“ (dpa)

„Sympathisch zeichnet Johannes Merz [Bens] Verwandlung vom schlaffen Schlaks zum willensstarken Kämpfer um sein Glück.“ (dpa)

nils.messner@altonaer-theater.de