Mit diesen Worten Isoldes endet das Musikdrama – jene tragische, dem keltischen Sagenkreis entstammende Liebesgeschichte, hier in eine „unendliche“ Melodie gefasst. Bei der Premiere imJahr 2006 löste Barrie Koskys Inszenierung wahre Begeisterungsstürme aus.
Tristan bringt Isolde zu seinem Onkel und Herrn König Marke, der sie heiraten will. Tristan, der einst Isoldes Verlobten erschlagen hat, liebt die junge Frau, und sie liebt ihn. Nur ein Gifttrank scheint die Lösung zu sein. Doch statt des todbringenden Getränks nehmen sie einen Liebestrank zu sich – das Drama nimmt seinen Lauf. Die Liebe kann ihre Erfüllung erst im Tod finden.
„,Tristan und Isolde‘ ist eine Fuge der Sinne. Sie kosten die Liebe durch einen Zaubertrank. Sie sprechen Worte aus, die nicht ausgesprochen werden können. Sie erblicken einander. Sie berühren einander. Sie hören den Klang ihrer eigenen Ekstase und Qual. Keine andere Oper stellt eine solch extreme kontrapunktische Vermittlung der Sinne dar.” (Barrie Kosky) „Ein atemlos machender ‚Tristan‘. Aus dem kommt man nur mit weichen Knien und Gänsehaut heraus.“ (Westfälische Nachrichten)
ML: Stefan Soltesz | I: Barrie Kosky | B: Klaus Grünberg | K: Alfred Mayerhofer |C: Alexander Eberle
Vorstellungen
19., 25.5.2013, Aalto-Theater
Maria Hilber
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Aalto-Musiktheater Essen
Opernplatz 10
45128 Essen
presse@aalto-musiktheater.de


Tristan und Isolde, Fotos: Matthias Jung



