Nach Vorstellungen in Frankfurt und diversen Gastspielen kehrt die Forsythe Company zum Ende der Spielzeit 2013-2014 zurück nach HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.
Theater in Dresden
Ab 5. Juni sind die Tänzer der Forsythe Company in der Forsythe Arbeit «Angoloscuro» zu sehen, die in 2007 in Frankfurt uraufgeführt und in 2010 in Dresden gezeigt wurde. Ab 12. Juni werden die MAMAZA Tänzer/Choreografen Ioannis Mandafounis und Fabrice Mazliah ihre im September 2013 im Mousonturm Frankfurt uraufgeführte und mit der Forsythe Company koproduzierte Arbeit «Eifo Efi» im Nancy-Spero-Saal zeigen. In 2010 waren die Beiden zum ersten Mal mit Ihrer sehr erfolgreichen Produktion «PAD» in HELLERAU zu sehen.
Angoloscuro
Eine Arbeit von William Forsythe
5., 6., 7., 8., 10., 11. Juni, 20 Uhr
12., 13., Juni, 20:30 Uhr
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
«Angoloscuro» versetzt den Zuschauer in einen Mikrokosmos des Verfalls und der skurrilen Zersetzung des Körpers. Merkwürdig morbide Charaktere finden sich an einem Ort zusammengeführt, der von den Äußerungen der Eingeweide, den innersten Aktivitäten des Körpers beherrscht wird. Eindringlich und gegen jegliche Logik entwerfen die Figuren eine Welt der alternativen Ästhetik, die den Zuschauer in eine Erzählung entführt, die einem verstörenden Traum gleicht.
Kein Einlass für Kinder unter 14 Jahren.
Freunde der Kunst
EIFO EFI
Eine Arbeit von und mit Ioannis Mandafounis und Fabrice Mazliah
12., 13. Juni, 19 Uhr
14., 15. Juni, 20 Uhr
Nancy-Spero-Saal
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Eine Koproduktion von Künstlerhaus Mousonturm, The Forsythe Company, kunstenfestivaldesarts, PACT Zollverein Essen. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes
Als Ausgangspunkt für ihre neue Arbeit benennen Fabrice Mazliah und Ioannis Mandafounis einerseits die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Vielzahl und Vielfalt (multiplicity) in der Philosophie des 20. Jahrhunderts und andererseits ihr Interesse an visuellen Paradoxa. Ziel des choreographischen Unternehmens sollte es sein, ein szenisches Ereignis zu schaffen, das wie ein durch multiple Eindrücke hervorgerufenes virtuelles Umfeld funktionieren sollte: die beiden Performer füllen den Raum mit Versionen und Echos, Spiegelungen und imaginären Vorstellungen ihrer selbst: Gesamtbild und Detail, Betrachter und Betrachtetes geraten durcheinander und werden zu einer für alle erlebbaren Synthese von Einheit und Vielfalt.
In englischer Sprache.
mechthild.ruehl@theforsythecompany.de


Eindringlich und gegen jegliche Logik entwerfen die Figuren eine Welt der alternativen Ästhetik, die den Zuschauer in eine Erzählung entführt; (c) Dominik Mentzos




