Gesellschaft Freunde der Künste

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Ballett von Xin Peng Wang

Theater in Dortmund: Krieg und Frieden - leuchtet ins Spannungsfeld zwischenmenschlicher Begegnung

Und es war Nacht. Die Nacht zog einen Bannkreis um uns. Wir lagen berührungslos, mit weit aufgerissenen Augen, vertrieben die Zeit und nährten unsere Hoffnung am Verdacht.

Theater in Dortmund

Xin Peng Wang leuchtet ins Spannungsfeld zwischenmenschlicher Begegnung. Er deckt Konfliktpotentiale auf und übersetzt emotionale Regungen in eindringliche Bildwelten. Gefühlsebenen sind Minenfelder, das nackte Leben ein Straßenkampf, Liebe bleibt ein Winterfeldzug. Der Körper des anderen entpuppt sich als Feindesland. Bewegungen wie Granateinschläge. Berühren heißt Kapitulieren. Wer spricht von Siegen?

Wir könnten fortlaufen. In den Wirren der ersten Kriegsstunden würde niemand uns folgen. Ja, sagte ich.

Dimitri Schostakowitsch war von der sowjetischen Kulturdoktrin dazu verurteilt, den „Großen vaterländischen Krieg“ zu verherrlichen. Hinter der propagandistischen Fassade des Heldentums legt er ein beklemmendes Zeugnis ab über das tiefe menschliche Entsetzen, dem keine Waffenstillstände und keine Friedensverträge ein Ende setzen.

Freunde der Kunst

Das erste, was ich zu erwidern wusste, war dies:
Ja. Wir laufen vor dem Krieg davon.
Einfach ins Glück ...

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