Der Torahlehrer Mendel Singer und seine Familie leben in ärmlichen Verhältnissen im fiktiven Schtetl Zuchnow in Russland.
Theater in Bonn
Ihr viertes Kind, Menuchim, wird geboren und scheint geistig stark behindert: Menuchim spricht kaum, ist vollkommen passiv und wird bald von seinen Geschwistern gemieden und gequält. Als Mendels Frau Deborah Rat bei einem Wunderrabbi sucht, sagt dieser Menuchim eine große Zukunft voraus.
Die Eltern dürften ihn keinesfalls aufgeben. Doch plötzlich bietet sich der Familie die Möglichkeit, nach Amerika auszuwandern, ein besseres Leben in einem freien Land ist endlich in Sicht. Aber Mendel und Deborah dürfen nur fahren, wenn sie sich entschließen, Menuchim in Russland zurückzulassen.
Regisseurin Sandra Strunz inszenierte u. a. bereits am Staatstheater Stuttgart, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspiel Hannover sowie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg; Joseph Roths ebenso berührende wie verstörende Geschichte über Leiden, Freiheit und das Streben nach Glück in der modernen Welt ist ihre erste Arbeit in Bonn.
Freunde der Kunst
Der Schauspieler Samuel Koch spielt die Rolle des Menuchim.
michael.seeboth(at)bonn.de


Menuchim spricht kaum, ist vollkommen passiv und wird bald von seinen Geschwistern gemieden und gequält; Fotos: (c) Thilo Beu


