„Nichts ist langweiliger, als festgewurzelt in den Boden jedem Blick, jedem Wort Rede stehen zu müssen“ – E.T.A. Hoffmann ist der „Dichter der entwurzelten Geistigkeit“. Seine Schriften sind psychopathologische Studien, poetisch-ästhetisch genussvoll dargeboten, dabei voller Zerrissenheit und Unruhe.
E.T.A.-Hoffmann-Theater
Dieser Ballettabend ist eine offene Annäherung an die Figur E.T.A. Hoffmann, diesen entfesselten Romantiker, der mit seinem Werk immer wieder die Grenzen zum Fantastischen, Surrealen und Wahnhaften ausgelotet hat. Doch geht es nicht um einen historisch verhafteten Blick; vielmehr soll Hoffmanns zwischen Normalität und Wahn, Realität und Fantasiewelt, Bürgerlichkeit und Exzentrik changierende Bilderwelt heutig und neu nachempfunden werden, sollen gleichzeitig Bilder der Innen- und Außenwelt seiner Figuren und Kreationen gezeigt werden.
Freunde der Kunst
Neben musikalischen Werken von E.T.A. Hoffmann kommen Kompositionen von Rudolf Hild und Andreas Karnatz zur Aufführung, die für diesen Abend geschrieben wurden.


Nichts ist langweiliger, als festgewurzelt in den Boden jedem Blick, jedem Wort Rede stehen zu müssen; (c)Andreas Karnatz