Nach acht Jahren Gefängnis wegen Veruntreuung von Geldern und weiteren acht Jahren selbst gewählter Isolation glaubt der ehemalige Bankdirektor Borkmann noch immer an seine Rehabilitierung. Seine Frau Gunhild, die mit ihm seit der Verhaftung kein Wort mehr gewechselt hat, wünscht sich nichts sehnlicher, als die Wiederherstellung des guten Rufes der Familie durch den gemeinsamen Sohn Erhard.
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Und ihre todkranke Zwillingsschwester Ella hofft darauf, dass Erhart, den sie mehrere Jahre großgezogen hat, die letzten Lebensmonate mit ihr verbringt. – An einem trüben Winterabend kämpfen die drei verbissen um eine Zukunft, die sie längst verspielt haben. Von Hass und Egoismus zerfressen, sind sie zu emotional verwilderten Schatten ihrer selbst geworden. All Ihre verschrobenen Träume platzen, als der junge Erhart offenbart, mit seiner Geliebten die Familie zu verlassen.
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Von Hass und Egoismus zerfressen; (c) Nik Schölzel

