Das Kultmusical Hair beschwört wie kein anderes das Lebensgefühl und die Träume einer ganzen Generation. Ursprünglich für eine kleine Bühne konzipiert, eroberte es 1968 den Broadway und wurde schließlich von Milos Forman kongenial verfilmt. Kaum ein anderes Musical bringt die Konflikte seiner Zeit so zum Ausdruck.
Theater in Augsburg
„Make Love not War" hieß damals der Slogan des Aufbruchs der Blumenkinder und Hippies. Die langen Haare der Hippiegeneration galten dabei als Symbol des Protests gegen die autoritäre Gesellschaft. In Rockballaden erzählt Hair von Rassendiskriminierung, Vietnamkrieg, Drogenrausch und freier Liebe.
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Die Geschichte rankt sich um Claude, einen jungen Mann aus der Provinz, der zum Wehrdienst eingezogen wird. Kurz bevor Claude zum Kriegseinsatz nach Vietnam abkommandiert wird, trifft er auf eine Gruppe Hippies um deren Anführer Berger. Mit ihnen verbringt Claude die letzten Stunden. In Opposition zum skrupellosen Staatsapparat suchen die Hippies nach einem friedvollen Leben und protestieren gegen Krieg und Rassismus. Mit Blumen, Räucherstäbchen und Friedenspfeifen beschwören sie ein neues Zeitalter im Sternzeichen des Wassermanns.


Ursprünglich für eine kleine Bühne konzipiert, eroberte es 1968 den Broadway und wurde schließlich von Milos Forman kongenial verfilmt; (c) Nik Schölzel



