"Surrealismus ist die magische Überraschung, in dem Schrank, aus dem man ein Hemd holen wollte, einen Löwen zu finden", hat die mexikanische Malerin Frida Kahlo einmal gesagt. Das Publikum wird überrascht von einer modernen, voll im Leben stehenden Frau. Die Protagonistin, die keinen Zug verpassen will und durch das Chaos des täglichen Lebens hetzt, plant eigentlich nur, sich für ein
Kostümfest zu verkleiden. Doch sie kehrt verwandelt in ihre Welt zurück, als sie das Kostüm der Frida Kahlo wieder auszieht.
Für ihre Hommage an Frida Kahlo hat die Theaterautorin Beate Sarrazin Facetten aus dem Leben der mexikanischen Malerin mit Szenen aus dem Alltag einer modernen Frau verwoben. Frida Kahlo ist ein Sprachrohr die Schmerzes in einem Jahrhundert, das viele Leiden gesehen hat. "Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen", schreibt sie wenige Tage vor ihrem Tod, "aber solange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin." (Bilder s. Anlage)
Durch die Nähe im Wohnzimmertheater "Theater Anderswo" hat das Publikum die Möglichkeit, eine sehr intensive Magie von Theater zu spüren. Die Atmosphäre des Stücks ist feinfühlig, unmittelbar und hautnah. Ich kann keine Massenszenerien und aufwendigen Dekorationen versprechen, aber gewaltige
Bilder im Kopf.
Kontakt
Beate Sarrazin
theateranderswo@web.de

