Die generationenübergreifende Großfamilie unter einem Dach gibt es kaum noch. In der Studenten-WG bleibt man auch nicht ewig. Doch zwischen Single-Haushalt und Kleinfamilien-Eigenheim wächst die Sehnsucht nach gemeinsamem Wohnen mit mehr als nur den allerengsten Verwandten. Warum nicht einfach zusammen mit Gleichgesinnten ein Traumhaus bauen und dabei gleich noch die Utopie einer solidarischen Gesellschaft im Kleinen verwirklichen - gerade, wenn man sich alleine so ein Haus nicht leisten könnte?
Theater Dusiburg
Solch eine Baugemeinschaft begegnet uns in Lutz Hübners neuem Stück. Sechs Parteien übernehmen die Bauherrenschaft für ein Haus. Ihre unterschiedlichen Hintergründe sollen bereichernd sein. Aber wenn die Planung des zukünftigen Zusammenwohnens konkreter und man plötzlich auch finanziell voneinander abhängig wird - kurz: zusammen ein Haus baut - lernt man sich kennen. Und wie.
Presse
Regisseur Weber führt genüsslich Typen vor, ohne die Handlung im Klischee zu versenken. Man wird von dieser Baugemeinschaft angezogen und ein bisschen mitgerissen auf dem Weg zum Wohnglück. Aber je klarer jedes Menschenprofil geschnitten wird, umso deutlicher zeigt sich die Unmöglichkeit des ganzen Vorhabens. Westfälische Allgemeine
Freunde der Kunst
Das starke Ensemble spielt wie beiläufig die ernsthaften wie die comichaften Elemente immer mit Sinn für Nuancen aus. Großartig! WAZ
am 08.02.2014
b.schmitz@stadt-duisburg.de

