Gesellschaft Freunde der Künste

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von Georg Büchner

Theater Darmstadt: Leonce und Lena - wird die Auseinandersetzung mit dem Werk Georg Büchners fortgesetzt

Prinz Leonce vom Reich Popo soll heiraten und will nicht. Prinzessin Lena aus dem Reiche Pipi geht es ebenso. Jeder für sich begibt sich auf die Flucht vor dem vorherbestimmten Schicksal. Während sie perse Grenzen überschreiten, begegnen und verlieben sie sich. Sie müssen feststellen, dass jeder den anderen heiraten sollte. Und während all dessen muss König Peter, Leonces Vater, für seine Untertanen denken, denn diese, so glaubt er, tun das nicht selbst.

Theater in Darmstadt

Innerhalb von nur drei Jahren, zwischen 1835 und 1837, schrieb Georg Büchner sein literarisches Hauptwerk und widmete sich dabei ganz unterschiedlichen Genres. In Leonce und Lena parodiert er die von ihm als realitätsfern empfundene Romantik. Auch kritisiert er polemisch das zu seiner Zeit etablierte System der scheinbare Autonomie behauptenden Kleinstaaten in Deutschland. Zugleich liefert er die satirische Beschreibung einer Generation, die sich jeder Verantwortung für das eigene Leben entziehen will. Aber, im Sinne von Büchners fatalistischer Weltsicht, wird sie ungewollt genau mit ihr konfrontiert.

Freunde der Kunst

Mit der Inszenierung von Leonce und Lena wird die Auseinandersetzung mit dem Werk Georg Büchners fortgesetzt, die zu seinem 200. Geburtstag im Herbst 2013 ihren Höhepunkt und Abschluss finden wird. Nach Woyzeck, dem ersten sozialen Drama der Literaturgeschichte, wird auch sein Lustspiel in einer musikalischen Version auf die Bühne gebracht.

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