Gesellschaft Freunde der Künste

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vereint in sich das Böse und das Gute

Theater Bonn: MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND VON TRANKED DORST: erzählt die Mythen des Mittelalters um Artus und Lancelot, Merlin und Parzival

Der Zauberer Merlin, Sohn des Teufels und der Riesin Hannah, vereint in sich das Böse und das Gute gleichermaßen. Gegen den Willen des Teufels, dem Merlin ein Werkzeug sein soll, die Menschen zum Bösen zu befreien, gründet er am Hof von König Artus die Tafelrunde – Grundlage einer neuen und
friedlichen Ordnung – und sendet die Ritter auf die Suche nach dem Heiligen Gral. Und doch weiß Merlin nie, was aus seinen Handlungen erwächst, Gutes oder Böses, denn der Teufel mischt sich immer wieder ein.

Dorst erzählt mit seinem Epos die Mythen des Mittelalters um Artus und Lancelot, Merlin und Parzival als einen Entwurf einer neuen und gerechten Weltordnung, der letztendlich scheitert. Im Konflikt zwischen überkommener heidnischer Ordnung und neuer christlicher Heilslehre zielt Dorst auf unsere
Gegenwart als eine Zeitenwende.

Der Regisseur David Mouchtar-Samorai ist dem Bonner Publikum seit vielen Jahren bekannt. Zuletzt setzte er Tennessee Williams’ DIE GLASMENAGERIE in Szene, unvergessen ist seine Inszenierung DER GROSSE KNALL von Arthur Miller, 1996 eingeladen zum Berliner Theatertreffen.

Besetzung

Inszenierung: David Mouchtar-Samorai
Bühne: Heinz Hauser
Kostüme: Urte Eicker
Musik: Ernst Bechert
Licht: Thomas Roscher
Dramaturgie: Stephanie Gräve

Aufführungen am 28 und 30.5.2010

Kontakt

Theater Bonn
Kammerspiele
Am Michaelshof 9
53177 Bonn Bad Godesberg
0228-778001
E-Mail: theater@bonn.de

Links

http://www.theater-bonn.de/production.asp?ShowtimeID=282