Den nüchternen Verstandesmenschen Walter Faber bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Nicht einmal ein Flugzeugabsturz. Doch als er auf einer Schiffsreise der jungen Sabeth begegnet, verlässt der sonst so gewissenhafte Ingenieur seine durchgeplanten Wege und lässt sich treiben. Verliebt begleitet er sie auf ihrer Reise durch Europa. Eben noch alle Fäden in der Hand, muss Faber schließlich erkennen, dass er eine Reise in die eigene Vergangenheit angetreten hat, die ihn mit Schuld und Sterblichkeit konfrontiert.
Die technische Beherrschbarkeit der Natur, der schwer zu fassende Gegensatz von Schicksal und Zufall: Max Frisch hat Themen der antiken Tragödie in einen modernen Roman gefasst. Homo Faber, der Techniker, scheitert als moderner Ödipus an der Unberechenbarkeit des Lebens.
30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.
- INSZENIERUNG: Gernot Plass* >>
- BÜHNE UND KOSTÜME: Alexandra Burgstaller* >>
BESETZUNG:
Tobias Graupner >>, Thomas Höhne >>, Michael Laricchia >>, Constanze Weinig >>, Tina Wilhelm >
Kontakt
Anne Hardt
Telefon 07221 / 932753,
Fax 07221 / 932766
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(c) Jochen Klenk



