Die japanischen Night Moving Companies haben sich auf die Kunst des Verschwindens spezialisiert und helfen jenen, die ihr bisheriges Leben hinter sich lassen müssen oder wollen.
Bei ihren nächtlichen Missionen orchestrieren sie diskret und effizient den Übergang in eine neue Existenz. Dabei bewegen sie sich oft an der Grenze zur Legalität, denn die Motivationen für das Verschwinden sind vielfältig. Zum Film
Aus der Jurybegründung: „Wir haben uns entschieden, einen Film auszuzeichnen, der uns eine Welt und Thematik näherbringt, die uns bisher unbekannt waren.
Ein Film, der uns auf zutiefst einfühlsame und bewegende Weise in diese Welt einführt und uns gleichzeitig mit seiner intimen – aber keineswegs übergriffigen – Kameraführung und der stimmungsvollen Musik auf eine eindringliche filmische Reise mitnimmt.
Den Filmemachern ist es gelungen, sehr komplexe Geschichten von Einsamkeit, Verzweiflung und Scham miteinander zu verweben – ohne dabei zu urteilen."
Die Jury: Silvia Finazzi (Internationale Vertriebsbeauftragte bei Cinecittà S.p.A.), Ania Trzebiatowska (Programmerin für Spielfilm, Sundance Film Festival) und Ümit Uludağ (Produzent für Dokumentarfilme, CORSO Film).
Gestiftet vom Bayerischen Rundfunk, dotiert mit 10.000 Euro. Nominiert waren Filme, die ein breites inhaltliches und formales Spektrum aufweisen und sich durch ihre hohe künstlerische Qualität auszeichnen.
JOHATSU – INTO THIN AIR
Andreas Hartmann, Arata Mori
Deutschland, Japan 2024


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