Zum neunten und letzten Mal lädt das Thalia Theater zu den Hamburger Autorentheatertagen ein, dem Festival der wichtigsten und aufregendsten Inszenierungen der Gegenwartsdramatik. Mit dabei sind die alten und neuen Helden des Autorentheaters: René Pollesch macht mit seiner Inszenierung ‚Fantasma’ vom Burgtheater Wien den Auftakt des großen Gastspielreigens. Auch Elfriede Jelinek ist mit ihrem neuesten Stück ‚Rechnitz’ von den Münchner Kammerspielen einmal mehr vertreten. Erstmals vorgestellt wird der englische Dramatiker Dennis Kelly, dessen deutschsprachige Erstaufführung von ‚Taking Care of Baby’ in einem Gastspiel des Theater Basel zu sehen sein wird ebenso wie sein Stück ‚Liebe und Geld’ in der Thalia-Inszenierung von Stephan Kimmig. Einen starken Einstand gibt auch der Nachwuchsautor des Jahres Ewald Palmetshofer, von dem gleich drei Stücke am Thalia Theater gastieren: ‚faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete’ vom Schauspielhaus Wien, ‚wohnen. unter glas’ vom Volkstheater München sowie ‚hamlet ist tot. keine schwerkraft’ vom Nationaltheater Mannheim. Einen weiteren Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die
Romanbearbeitungen von ‚Hiob’ nach Joseph Roth in der Inszenierung von Johan Simons, Münchner Kammerspiele, sowie ‚Rummelplatz’ von Werner Bräunig, bear-beitet und inszeniert von Armin Petras vom Maxim Gorki Theater Berlin. Am Schnittpunkt von Epik und Dramatik angesiedelt ist auch ‚Eos’ vom Autorenkollektiv Soeren Voima, das zwischen der mythischen Welt der Götter und der Moderne changiert, vorgestellt in einem Gastspiel des Schauspiel Stuttgart. Von dort kommt auch die Uraufführung ‚the kids are alright’ der jungen Dramatikerin Juliane Kann, die auf den Autorentheatertagen des vergangenen Jahres entdeckt und mit dem Autorenpreis der Thalia Freunde ausgezeichnet wurde.
Wie in jedem Jahr der Autorentheatertage finden im Anschluss an die Aufführungen zahlreiche Publikumsgespräche mit den Beteiligten statt.
Infos unter: www.thalia-theater.de vom 25.4. bis 10.5.2009
Programm:
Samstag 25. April | Thalia in der Gaußstraße
Uraufführung
rose – oder liebe ist nicht genug
von Armin Petras
Regie Armin Petras
Thalia Theater Hamburg
Sonntag 26. April | Thalia Theater
Fantasma von René Pollesch
Regie René Pollesch
Burgtheater Wien
Montag 27. April | Thalia Theater
Fantasma von René Pollesch
Regie René Pollesch
Burgtheater Wien
Thalia in der Gaußstraße
faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete
von Ewald Palmetshofer
Regie Felicitas Brucker
Schauspielhaus Wien
Dienstag 28. April | Thalia Theater
Taking Care of Baby
von Dennis Kelly
Regie Caro Thum
Theater Basel
Thalia in der Gausßtraße
faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete
von Ewald Palmetshofer
Regie Felicitas Brucker
Schauspielhaus Wien
im Deutschen Schauspielhaus
Kritische Masse
von Oliver Bukowski
Regie Sebastian Nübling
Karten unter 040. 24 87 13
www.schauspielhaus.de
Mittwoch 29. April | Thalia Theater
Liebe und Geld
von Dennis Kelly
Regie Stephan Kimmig
Thalia Theater Hamburg
Thalia in der Gaußstraße
Wir sind immer oben
von Dirk Laucke
Regie Henning Bock
Schauspiel Essen
wohnen. unter glas
von Ewald Palmetshofer
Regie Frank Abt
Münchner Volkstheater
Donnerstag 30. April | Thalia in der Gaußstraße
wohnen. unter glas
von Ewald Palmetshofer
Regie Frank Abt
Münchner Volkstheater
Freitag 1. Mai | Thalia Theater
Hiob nach dem Roman von Joseph Roth
Regie Johan Simons
Münchner Kammerspiele
Thalia in der Gaußstraße
Airport Kids
Konzept und Regie Lola Arias, Stefan Kaegi
Théâtre Vidy-Lausanne
Samstag 2. Mai | Thalia Theater
Schwester von/Zus van
von Lot Vekemans
Regie Allan Zipson
NT Gent
Thalia in der Gaußstraße
Airport Kids
Konzept und Regie Lola Arias, Stefan Kaegi
Théâtre Vidy-Lausanne
Bagdad brennt
von Riverbend/John von Düffel
Regie Alexander Hawemann
Theater Bielefeld
Sonntag 3. Mai | Thalia Theater
Rechnitz (Der Würgeengel)
von Elfriede Jelinek
Regie Jossi Wieler
Münchner Kammerspiele
Thalia in der Gaußstraße
Bagdad brennt
von Riverbend/John von Düffel
Regie Alexander Hawemann
Theater Bielefeld
Selma, 13 von Nino Haratischwili
Ein Projekt von Nino Haratischwili und Nina Mattenklotz in Kooperation mit Fleetstreet Hamburg
Montag 4. Mai | Thalia in der Gaußstraße
hamlet ist tot. keine schwerkraft
von Ewald Palmetshofer
Regie Cilli Drexel
Nationaltheater Mannheim
Dienstag 5. Mai | Thalia Theater
Eos von Soeren Voima
Regie Christian Weise
Schauspiel Stuttgart
Thalia in der Gaußstraße
the kids are alright von Juliane Kann
Regie Seraina Maria Sievi
Schauspiel Stuttgart
Mittwoch 6. Mai | Thalia in der Gaußstraße
Selma, 13 von Nino Haratischwili
Ein Projekt von Nino Haratischwili und Nina Mattenklotz in Kooperation mit Fleetstreet Hamburg
Donnerstag 7. Mai | Thalia Theater
Rummelplatz von Werner Bräunig
Regie Armin Petras
Maxim Gorki Theater Berlin
Thalia in der Gaußstraße
Rashomon :: Truth lies next door
Szenische Installation für je einen Beobachter nach der Novelle „Im Dickicht“ von Ryunosuke Akutagawa
Ein Projekt von mikeska:plus:blendwerk
in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
Freitag 8. Mai | Thalia in der Gaußstraße
Rashomon :: Truth lies next door
Szenische Installation für je einen Beobachter nach der Novelle „Im Dickicht“ von Ryunosuke Akutagawa
Ein Projekt von mikeska:plus:blendwerk
Geschwister
von Catherine Anne
Szenische Lesung mit Christa Müller, Verena Reichhardt, u.a.
Leitung Andrea Udl
Thalia Theater
Samstag 9. Mai | Thalia Theater
Die lange Nacht der Autoren
Drei Uraufführungen
Radio Rhapsodie von Anja Hilling. Regie Andreas Kriegenburg
Amygdala von Lukas Bärfuss. Regie Stephan Kimmig
JFK von René Pollesch. Regie René Pollesch
Thalia in der Gaußstraße
Rashomon :: Truth lies next door
Szenische Installation für je einen Beobachter nach der Novelle „Im Dickicht“ von Ryunosuke Akutagawa
Ein Projekt von mikeska:plus:blendwerk
in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
Sonntag 10. Mai | Thalia Theater
Die lange Nacht der Autoren
Drei Uraufführungen
Radio Rhapsodie von Anja Hilling. Regie Andreas Kriegenburg
Amygdala von Lukas Bärfuss. Regie Stephan Kimmig
JFK von René Pollesch. Regie René Pollesch
Thalia in der Gaußstraße
Rashomon :: Truth lies next door
Szenische Installation für je einen Beobachter nach der Novelle „Im Dickicht“ von Ryunosuke Akutagawa
Ein Projekt von mikeska:plus:blendwerk
in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

