Den Fans druckvoller Rockmusik braucht man Taylor Hawkins nicht vorstellen: Der Schlagzeuger der Foo Fighters gilt nicht nur als einer der besten Rockdrummer aller Zeiten, er ist auch ein umtriebiger Musiker, der sich zahlreiche Nebenbeschäftigungen sucht. Eines dieser Seitenprojekte, Taylor Hawkins and the Coattail Riders, läuft nun zu Hochtouren auf.
Am 20. April erscheint das zweite Album „Red Light Fever“. Am 5. Juli kommt Hawkins mit seiner Band, in der er neben dem Schlagzeug auch den Posten des Sängers und Songwriters bekleidet, für ein exklusives Showcase nach Berlin.
Taylor Hawkins zählt unbestreitbar zu den atemberaubendsten Schlagzeugern der Gegenwart. Das beweist schon der Umstand, dass Hawkins hauptberuflich bei den Foo Fighters trommelt – der Band von ex-Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl, selbst einer der Besten seines Fachs.
Solch eine Koryphäe wählt für sein eigenes Projekt natürlich ebenfalls nur einen wahren Virtuosen am Drumkit. Wer Taylor Hawkins live beim Bearbeiten seiner Felle beobachtet, muss sich eingestehen: Schneller, präziser, druckvoller und vertrackter lässt sich dieses Instrument kaum spielen.
Doch der als Oliver Hawkins am 17. Februar 1982 in Fort Worth/Texas geborene Musiker wollte und konnte schon immer mehr. Vor seinem Einstieg bei den Foo Fighters galt er als einer der besten Session-Schlagzeuger. Er spielte in der Band von Alanis Morissette, auf einem Werk der Artrocker Coheed & Cambria sowie auf mehreren Alben des Queen-Gitarristen Brian May.
Gemeinsam mit ihm ergriff Taylor Hawkins erstmals das Gesangsmikro: Für den Soundtrack zum Hollywood-Blockbuster „Mission Impossible II“ nahm er mit May und Musikern der Foo Fighters eine Coverversion des Pink Floyd-Klassikers „Have a Cigar“ auf.
Seitdem übernimmt er auch immer wieder bei Foo Fighters-Songs den Leadgesang. Und auch im Konzert tauschen Dave Grohl und Taylor Hawkins gelegentlich die Plätze.
Bisher überwiegend zum eigenen Vergnügen ist Hawkins in zwei weiteren Projekten aktiv. Aus purer Lust an der Freude betreibt er mit Freunden die Band Chevy Metal, in der er alte The Who- und Black Sabbath-Stücke covert.
Ambitionierter, wenngleich bisher ebenfalls eher privater Natur gestalten sich Taylor Hawkins and the Coattail Riders, die als loser Verbund bereits seit rund fünf Jahren existieren. Das selbstbetitelte Debüt von 2006 zeugte noch von diesem Session-Charakter. Die Platte wurde mit einfachsten Mitteln im Schlafzimmer des Foo Fighters-Percussionisten Drew Hester aufgenommen.
Für das im April erwartete zweite Album „Red Light Fever“ enterten Hawkins und seine beiden Mitstreiter Chris Chaney (Gitarre) und Gannin Arnold nun das ‚Studio 606’ und nahmen ein spannendes, abwechslungsreiches und hochprofessionelles Werk auf, das klanglich zwischen den 70ern und der Gegenwart changiert.
Es bietet US-Rockmusik auf der Höhe der Zeit – mit einem Taylor Hawkins, der bald ebenso begeisternd singt, wie er die Drums bedient. Gäste wie Brian May und Roger Taylor (Queen), Elliott Easton von den Cars und natürlich Dave Grohl von den Foo Fighters belegen: Hawkins meint es nun Ernst.
Termine
| 04.07.2010 | So. | Twistringen / Reload Festival | |
| 05.07.2010 | Mo. | Berlin / C-Club |
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Links
- taylorhawkins.com: http://www.taylorhawkins.com/
- Sony/BMG: http://www.sonybmg.de/
- reload-festival.de: http://www.reload-festival.de/
Karim Muna
Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co.KG
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