„Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, das schrieb vor Jahrhunderten der deutsche Schriftsteller Friedrich von Bodenstedt. Heute suchen auch immer mehr Safariurlauber ihr Glück hoch zu Ross in der afrikanischen Wildnis. „Auf kaum einer anderen Safari kommt man wilden Tieren so nah wie hier“, erklärt Jürgen Seiler vom unabhängigen Reiseveranstalter Afrikarma die Faszination von Pferdesafaris. Weil der menschliche Geruch durch den Pferdegeruch überdeckt wird, werden die Reiter nicht als Bedrohung wahrgenommen. Statt stiller Beobachter sind sie ein natürlicher Teil der Wildnis. Auch sind Pferdesafaris eine besonders sanfte Art des Tourismus. Statt Abgasen und Reifenabdrücken werden Hufspuren und Erdäpfel hinterlassen. Auf den Ausritten gelangt man in unwegsames und abgelegenes Gelände, das Safariurlaubern auf den klassischen Pirschfahrten verschlossen bleibt.
„Die Zahl der Unterkünfte, die Reitausflüge bis hin zu mehrtägigen Reit-Safaris anbieten, steigt aufgrund der zunehmenden Nachfrage von Jahr zu Jahr“, weiß Jürgen Seiler. Dabei seien es längst nicht mehr nur die großen
Pferdenarren, die diese Aktivitäten buchen. Eine gewisse Reiterfahrung sei dennoch erforderlich, betont er. Insbesondere dann, wenn es mitten durch die Wildnis gehe. Auch in überraschenden Momenten und in schwierigen Situationen müssten die Reiter die Nerven behalten und ihr Pferd beherrschen können.
Gut gesattelt und gebettet
Die Angebote an Pferdesafaris reichen von mehrtägigen Ausritten mit Übernachtung in mobilen Zeltcamps bis hin zu mehrstündigen Ausflügen, teilweise begleitet von wilden Tieren wie zum Beispiel Zebras oder Giraffen. Häufig führen sie, wie im Fall des Motswiri Camps in Botswana, durch verschiedenes Gelände, Busch, Galeriewälder, Graslandschaften et ceterea. Beim Motswiri Camp können bis zu sechs Gäste an dem Pferdeabenteuer teilnehmen. Dazu wählen die Reiter ihren Lieblingsbegleiter aus mehr als 20 Tieren. Zurück im Camp genießen die Gäste die Abgeschiedenheit und das hohe Maß an Privatsphäre – das Camp bietet Platz für maximal zehn Personen. Im
kenianischen Laikipia-Plateau liegt das Lewa Safari Camp, das als besonderes Highlight abendliche Reitausflüge anbietet. Das Frühstück mitten im Busch und der Sundowner mit spektakulärem Sonnenuntergang bleibt hingegen auch Nichtreitern unvergessen.
Einige Unterkünfte wie die Grassland Bushman Lodge im Kalahari-Wildreservat in Botswana bieten für Anfänger kürzere Pferdeausflüge von ein bis drei Stunden. Die längeren Ausritte für erfahrene Reiter werden oft von lokalen
Buschmännern begleitet, die den Gästen die Besonderheiten von Pflanzen und Tieren erläutern. Einen eigenen großen Reitstall gibt es im Grumeti Game Reserve, das ausschließlich von der Sangita-Gruppe mit ihren luxuriösen Unterkünften genutzt wird. Es liegt in der westlichen Serengeti in Tansania. Die Reiter haben hier Zugang zu 350.000 Hektar unberührter Wildnis. Neben Tagesausritten werden drei- bis achttägige Reit-Safaris angeboten, die durch
das gesamte Gebiet führen und auf denen man, je nach Jahreszeit, die größte Tierwanderung der Welt beobachten kann. Am Ende eines langen Tages lassen es sich die Reiter in einer der exklusiven Lodges der Singita-Gruppe gut gehen. Die Singita Sasakwa Lodge beispielsweise überzeugt mit ihren luxuriösen Gäste-Cottages im Kolonialstil, von denen jede über einen privaten Infinity-Pool verfügt. Die Singita Faru Faru Lodge wiederum liegt direkt am
Grumeti-Fluss, der jedes Jahr im Frühsommer von riesigen Gnu-Herden und den sie begleitenden Löwen, Geparden, Zebras, Hyänen und Co. überquert wird. Alle Zimmer verfügen über große Panoramafenster, die einen Blick direkt auf den Fluss und auf die Baumkronen der Savanne bieten. Im Bett oder der Badewanne liegend kann man so die Tier- und Pflanzenwelt in Ruhe auf sich wirken lassen. Auch beim Singita Sabora Tented Camp, das in seinem Stil an
die 20er Jahre erinnert, erlebt man auf dem Rücken der Pferde seine ganz persönlichen “Out of Africa”-Momente.
Unterkünfte für Pferdefreunde:
1) Motswiri Camp, Botswana/Nördliches Okavangodelta, 4-Sterne, max. 10
Gäste, ab 318,- Euro pro Person pro Nacht im Doppelzimmer, fully inclusive,
http://www.afrikarma.de/motswiri-camp
2) Lewa Safari Camp, Kenia/ Laikipia-Plateau, 4-Sterne, max. 24 Gäste, ab
279,- Euro pro Person pro Nacht im Doppelzimmer, fully inclusive,
http://www.afrikarma.de/lewa-safari-camp/
3) Singita Sasakwa Lodge, Tansania/Serengeti, 5-Sterne, max. 34 Gäste, ab
1001,- Euro pro Person pro Nacht im Doppelzimmer, fully inclusive,
http://www.afrikarma.de/singita-sasakwa-lodge/
4) Singita Faru Faru Lodge, Tansania/Serengeti, 5-Sterne, max. 22 Gäste, ab
735,- Euro pro Person pro Nacht im Doppelzimmer, fully inclusive,
http://www.afrikarma.de/singita-faru-faru-lodge/
5) Singita Sabora Tented Camp, Tansania/Serengeti, 4-Sterne, max. 18 Gäste,
ab 735,- Euro pro Person pro Nacht im Doppelzimmer, fully inclusive,
http://www.afrikarma.de/singita-sabora-tented-camp/
Pressekontakt: presse@afrikarma.com


„Auf kaum einer anderen Safari kommt man wilden Tieren so nah wie hier“, erklärt Jürgen Seiler vom unabhängigen Reiseveranstalter Afrikarma die Faszination von Pferdesafaris. © Afrikarma


