Zwitschern und Summen aus allen Ecken, vertrauter Stallgeruch und mit der Hand über die warme, weiche Schnauze eines Pferdes streicheln – ein Gefühl, das wohl jeder kennt.
Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol weckt Kindheitserinnerungen. Auf den ländlichen Domizilen von „Roter Hahn“ dürfen kleine Gäste dem Bauern beim Melken der Kühe über die Schulter schauen oder gemeinsam mit der Bäuerin die Eier fürs Frühstück direkt aus dem Hühnernest holen.
Bei einigen Unterkünften des Qualitätssiegels gibt’s noch mehr zu entdecken: Denn dort leben neben alten Tierrassen sogar exotische Tiere von anderen Kontinenten, die auch gern mal mit auf Wanderung gehen.
Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Lamas und Alpakas fühlen sich mittlerweile auch auf einigen Südtiroler „Roter Hahn“-Höfen zu Hause, so auch am Oberversanthof in Naturns oder am Waldharthof in Natz-Schabs/Raas.
„Lamas sind größer und robuster als Alpakas. Sie wurden als Lastenträger gezüchtet, Alpakas hingegen liefern uns feine Wolle“, erzählt Bauer Michael Gurschler vom Oberversanthof.
Seine Gäste dürfen die Kleinkamele gern mit zum Trekking nehmen. Tierische Überraschungen gibt’s außerdem am barrierefreien Petrunderhof in Villnöss.
Speziell Kindern mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen wird es dort dank der Stalltiere, acht Katzen, Hund Clara und einigen Alpakas definitiv nicht langweilig.
Ähnlich unterhaltsam geht's am Drockerhof in Kastelruth/Pufels zu. Dort hält Bauer Stefan Ziegen, ein Meerschweinchen sowie Lamas.
Und in St. Martin in Thurn beherbergt Bauer Aaron vom Lüch dl Jëinder neben den zwei Alpakas Coffee und Miko auch Rinder, Federvieh, Hunde, Katzen sowie ein Pony namens Wendy – und sogar Hirsche, die sich aus nächster Nähe beobachten lassen.


Lamas und Alpakas fühlen sich am Oberversanthof nahe Naturns am Eingang zum Vinschgau besonders wohl. Auf dem „Roter Hahn“-Hof erhalten sie nicht nur regelmäßig eine neue Frisur vom Bauern, sondern wandern auch gemeinsam mit den Gästen durch die Südtiroler Berge. © Oberversanthof



