Hinreichend bekannt für diverse Projekte, in denen sie auf soziale Missstände aufmerksam macht oder politische Entscheidungen anzweifelt – man denke an ihre Frühjahr-/Sommerkollektion 2008, der sie den Namen 56 verlieh, um auf den Vorschlag Gordon Browns, die Dauer, in der Verdächtige ohne Anklage inhaftiert werden können, auf 56 Tage zu erhöhen, anzuspielen – birgt auch ihre neueste Kooperation weit mehr als nur modisches Potenzial.
Das Vivienne Westwood Ethical Fashion Africa Project ist eine Zusammenarbeit mit dem International Trade Center, das sich- neben vielen anderen Aufgaben – um hilfsbedürftige Frauen in Afrika kümmert.
Aus recycelten Werbebannern und alten Safari-Zelten ist eine Kollektion von handgemachten Shoppern entstanden, deren Verkaufserlös zu 100 % an das Center geht. Gefertigt wurden die Taschen von Hand und zwar von Frauen, denen der Erlös aus dem Verkauf der Kollektion zugute kommt:
Randgruppen aus Nairobi und Kenya, darunter Witwen, HIV/AIDS Opfer und solche, die in extremer Armut leben.
Erhältlich in verschiedenen Designs gibt es die Taschen seit Mitte Februar exklusiv auf yoox.com als auch auf viviennewestwood.com für circa 120 Euro zu kaufen.
Quelle: www.qvest.de
Publisher / Editor-in-Chief (v.i.s.d.p.)
Michael Kaune
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