Um einem anderen seine Liebe zu beweisen, greifen Menschen gerne auf ein bekanntes Repertoire an Mitteln zurück. Darunter findet sich das Verfassen ellenlanger Briefe, das Verschicken riesiger Blumensträuße, das Komponieren von Songs oder gar die Verewigung der oder des Angebeteten in Form einer Tätowierung.
Was dagegen unternimmt einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts, um der Frau, die er liebt einen Beweis seiner Zuneigung zu erbringen? Er kreiert für sie ein eigenes Alphabet. So geschehen im Falle von Salvador Dalí und seiner Frau und Muse Jelena. Ihren Ursprung finden die verschlungenen Symbole des so genannten “Daligramms” in den Initialien des Paares: S für Salvador, D für Dalí und G für den Kosenamen seiner Frau: Gala.
Doch damit nicht genug. In Zusammenarbeit mit Lancel entwarf der Meister des Surrealismus in den 70er Jahren eine Tasche für Gala, die von eben jenem Alphabet geziert wird.
Eine Tasche, die nun dank Leonello Broghi ihre Wiederauferstehung erlebt. Als Hommage an die legendäre Liebesgeschichte hat der Kreativchef von Lancel eine 25-teilige Accessoires-Kollektion kreiert. Sie stellt kein Abbild der ursprünglichen Version dar, sondern versteht sich vielmehr eine Anlehnung an das Originalmodell. Denn, wie Broghi treffend bemerkt: „Dalí würde heute auch nicht noch einmal exakt dasselbe erfinden wie damals”.
Erhältlich ab September in allen Lancel-Boutiquen weltweit.
Quelle: qvest
Publisher / Editor-in-Chief (v.i.s.d.p.)
Michael Kaune
kaune@qvest.de

