Seit 1948 verbindet Max Greger und Hugo Strasser eine lange Freundschaft. Nachdem beide unmittelbar nach dem Krieg in amerikanischen Clubs Klarinette bzw. Tenorsaxofon gespielt hatten, gründete Max Greger damals sein eigenes Sextett, dem unter anderem auch Hugo Strasser angehörte.
Den beiden Grandseigneurs des deutschen Swing gelang das scheinbar Unmögliche zur gleichen Zeit: Sie traten aus dem Schatten prominenter amerikanischer Vorbilder und fanden in den Münchner Nachkriegsjahren zu einem ganz neuartigen und sehr persönlichen Stil. Bis heute sind die üppigen Arrangements von Hugo Strassers Tanzorchester, die satten Rhythmen von Max Greger und erst Recht ihre eigenen Solis auf Klarinette und Saxofon ein epochaler Widerhall der Wirtschaftswunderjahre.
Im Wechsel - oder miteinander - wurden Max Greger und Hugo Strasser für die Produzenten von ARD und ZDF zu Live-Übertragungen von Shows wie "Musik ist Trumpf" oder Tanzweltmeisterschaften unentbehrlich.
Sie begleiteten Weltstars wie Caterina Valente, Marlene Dietrich, Juliette Greco oder auch Lionel Hampton bei deren Deutschlandtourneen.
Auch im 21. Jahrhundert beglücken Max Greger und Hugo Strasser eine große Fangemeinde. Mit unverändert jugendlicher Begeisterung sind sie heute lebende Legenden bewegter Jahrzehnte. Aus einem einfachen Grund: Ihre Auftritte zünden und zeugen von einer alle Generationen beeindruckenden Liebe zur Musik.
Unermüdlich sind Max Greger und Hugo Strasser noch unterwegs, obwohl beide ihr 85. Lebensjahr überschritten haben. Ihr Auftritt im Stadttheater Fürth ist eine einmalige Chance, die Jazz- und Swing-Legenden live zu erleben.
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Bilder: Max Greger/Hugo Strasser
