"Die Nervensäge" ("Le contrat") von Francis Veber wurde 1970 in Paris uraufgeführt und war ein Riesenerfolg. Die Verfilmungen mit Lino Ventura und Jacques Brel sowie mit Walter Matthau und Jack Lemmon machen dieses Stück zum Dauerbrenner. Bereits 1971 folgte die deutschsprachige Erstaufführung in der Berliner Komödie am Kurfürstendamm, die jetzt in der Regie von Jürgen Wölffer an den Kurfürstendamm zurückgekehrt ist.
Der Profikiller Ralph hat einen Routineauftrag: Er soll einen Mafioso, der gegen seine Organisation vor Gericht aussagen will, erledigen und mietet sich in einem dem Justizpalast gegenüberliegenden Hotel ein, um den Kronzeugen mundtot zu machen. Lange bevor der Zeuge auftaucht, checkt Ralph ein und bringt sein Präzisionsgewehr schon einmal in Position.
Doch aus dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn die Direktion des Hotels hat das Zimmer fälschlicherweise doppelt belegt. Kaum hat der Killer sich "häuslich" eingerichtet, tritt François Pignon, ein Vertreter für Herrenhemden, auf den Plan. Er wurde vor kurzem von seiner Frau Louise verlassen und ist seitdem ein Nervenbündel: hochneurotisch, hyperaktiv und depressiv.
François hofft darauf, Louise im Hotel wieder zu treffen und glaubt fest daran, sie davon überzeugen zu können, zu ihm zurückzukehren. Als ihm jedoch klar wird, dass er mit einem gemeingefährlichen Killer das Hotelzimmer teilt, was dieser auf keinen Fall verlassen wird, gerät das ungleiche Paar in immer turbulentere Situationen.
Ein Selbstmordversuch des Unglücksraben François scheitert kläglich ...
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