Gesellschaft Freunde der Künste

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Operette von Franz Lehár

Staatstheater Kassel: Die lustige Witwe am 28.1.2012

Die Witwe Hanna Glawari erfreut sich großer Beliebtheit in der Pariser Gesellschaft. Insbesondere Baron Zeta und seine Freunde, die aus demselben kleinen Land irgendwo auf dem Balkan stammen wie Hanna, legen Wert auf ihre Gesellschaft – und auf ihre ererbten Millionen, die sie gerne per Heirat ihrem von der Pleite bedrohten Kleinstaat sichern möchten.

Als Ehekandidat passt Graf Danilo ins Bild, der dummerweise aber schon einmal an seiner Liebe zur schönen Hanna gescheitert ist, als er ihr einen Antrag machen wollte, von seiner Familie aber zum Verzicht auf die unstandesgemäße Verbindung getrieben wurde. Seither geht er lieber ins »Maxim«, verbringt seine Zeit mit Grisetten und will nun um keinen Preis in den Ruf geraten, als Mitgiftjäger einen zweiten Anlauf mit Hanna zu wagen.

Anders sieht es erst aus, als sie angibt, im Falle einer neuerlichen Heirat ihr ganzes Geld zu verlieren. Was sie nicht dazu sagt, ist, dass es an ihren Gatten fallen wird. Ob es allerdings den Staatsbankrott aufhalten kann, verrät die Operette nicht mehr. 

Musikalisch bietet Die lustige Witwe Unterhaltung auf höchstem Niveau – so wird der berühmte Walzer »Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen« umrahmt von einer Vielzahl an Tänzen, die zur Entstehungszeit der Operette um 1905 en vogue waren, und in die sich Romanze, Lied und Chanson bruchlos einfügen.

Kontakt

Juliane Clobes

presse@staatstheater-kassel.de