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Staatsschauspiel Hannover: Die Welt ohne uns (V): Humor und Humus - 80 Jahre nach Ende der Menschheit bis zum 9.7.2011

Nachdem im letzten Akt Unwetter der Garten verwüstet haben, versinken allmählich die menschlichen Zivilisationsreste im Erdboden. Wie die antiken Stätten wird Hannover einstmals unter Schichten von Schlamm, Staub und Dreck verborgen liegen. Aber es gibt keine archäologische Zivilisation, die diese Reste ausgraben könnte.

Das Dunkel unter der Erdoberfläche war für die Menschheit seit Anbeginn ein Geheimnis. Wir vermuteten dort die Unterwelt oder Goldschätze, Geheimgänge oder Gräber. Ölbohrungen und Kohleminen zeugen davon, mit welcher Mühsal und welchen Gefahren es verbunden ist, den Erdboden zu durchstoßen, auf dem wir stehen. Die Faszination, die vom Untergrund ausgeht, können wir noch spüren, wenn bei Straßenbauarbeiten in Löchern ein Gewirr von Rohren und Kanälen sichtbar wird - das moderne Wurzelgeflecht unserer Metropolen.

Im V. Akt macht sich "Die Welt ohne uns" auf zu einem Abstieg in die Unterwelt. Was passiert unter der Erde, achzig Jahre nach Ende der Menschheit? Ein Abend über vermodernde Leichen, wirre Wurzeln, tropfende Rohren und maulfaule Maulwürfe.

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