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Staatsoper Hamburg: Von Babelsberg bis Beverly Hills : Angela Denoke singt Zarah und Marlene am 7.11.2011

Angela Denoke wird auf allen großen Bühnen der Welt gefeiert. Doch an diesem Abend singt sie keine jener großen Opernpartien wie Venus/Elisabeth (»Tannhäuser«), Kundry (»Parsifal«) oder Salome. Stattdessen wendet sie sich einem anderen Genre zu: der Revue- und Filmmusik der Goldenen Zwanziger bis zur Nachkriegszeit.

Mit Musik von Theo Mackeben, Kurt Weill, Peter Kreuder, Friedrich Holländer und Titeln aus dem Repertoire von Marlene Dietrich und Zarah Leander begibt sich Angela Denoke auf die Spuren der schillernden Filmdiven und lässt die Zeit des Art déco und der Schwarz-Weiß-Filme wiederauferstehen.

Es ist ein Programm, das ihr wie auf den Leib geschneidert scheint. Schon 1998 schrieb ein Kritiker in der Wochenzeitung »Die Zeit«: »Ein Gesicht der zwanziger und dreißiger Jahre. Schräg, auch stark und verletzbar, mit blitzenden Augen, Sommersprossen und Haaren, die sich von der Gesichtsfarbe kaum abheben. Bilder von Otto Dix und George Grosz fallen einem dazu ein. Klänge von Kurt Weill, Hans Eisler, Alban Berg.«

Mit ihrem Jazz- und Chanson-Programm »Von Babelsberg nach Beverly Hills« tritt Angela Denoke an den Opernhäusern von München, Berlin, Madrid, Barcelona, Oviedo, Frankfurt, Paris und Mailand auf. Begleitet wird sie von einer Band um den israelitischen Pianisten Tal Balshai.

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Anja Bornhöft 
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