Der neue Roman über eine Jugendfreundschaft zweier Mädchen von Lisa Kränzler greift ein sozialkritisches Thema auf. Arm und reich. Kann man da auf die Freundschaft zählen? Oder entfernt man sich über die Jahre so weit voneinander geprägt vom sozialen Umfeld? Die 29-jährige Autorin schreibt Geschichten aus dem Leben, hart, auswegslos, brutal, mit wenigen Glücksmomenten verwoben.
Die Freiburger Schriftstellerin Lisa Kränzler liest am Mittwoch, 20. März, um 20 Uhr aus ihrem neuen Roman „Nachhinein“. Bettina Schulte von der Badischen Zeitung moderiert die Veranstaltung im BZ-Haus in der Bertoldstraße7.
In ihrem zweiten Roman erzählt Lisa Kränzler von der Freundschaft zweier Mädchen. Die eine Akademikerkind, die andere Arbeiterkind. Die eine wächst behütet auf, wird geliebt, spielt Klavier, darf sogar rebellisch sein. Die andere wird gehänselt, gemobbt, misshandelt, missbraucht. Die Beziehung der beiden ist so unterschiedlichen Mädchen ist geprägt von Liebe und erwachender Sexualität, von Eifersucht, Machtspielen und Grausamkeit. Bis die Ereignisse außer Kontrolle geraten.
Lisa Kränzler, geboren 1983 in Ravensburg, studierte Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und lebt als Malerin und Schriftstellerin in Freiburg.
Ihr Debütroman „Export A“ erschien 2012. Im Juli 2012 erhielt die Autorin den 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt für ihren Text „Willste abhaun“, einen Auszug aus „Nachhinein“. Zudem wurde Lisa Kränzler für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Veranstalter der Lesereihe „Freiburger Andruck sind das städtische Kulturamt, das Literaturbüro, die Stadtbibliothek, das Theater, das Südwestrundfunk-Studio Freiburg und die Badische Zeitung.
Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro.
Presse- und Öffentlichkeitsreferat: Martina Schickle, E-Mail: martina.schickle@stadt.freiburg.de


Lisa Kränzler liest aus ihrem neuen Roman Nachhinein Foto (c) privat