Gesellschaft Freunde der Künste

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Am Sonntag, 23. Oktober, 18 Uhr

Spätromantik im Funkhaus des hr - Auftaktkonzert zur Kammermusikreihe des hr-Sinfonieorchesters

Am Sonntag, 23. Oktober, 18 Uhr, startet die neue Saison der Kammerkonzerte des hr-Sinfonieorchesters im Frankfurter Funkhaus. Kammermusik mit und ohne Klavier, zu viert, zu fünft und zu sechst:

In unterschiedlichen Besetzungen erklingen im Foyer des hr-Sendesaals spätromantische Werke bedeutender Komponisten aus dem deutsch-österreichischen Raum.

Sieben Musiker spielen zum Auftakt ihrer selbst organisierten Konzertreihe Gustav Mahlers Klavierquartett a-Moll, das „Capriccio“ Streichsextett von Richard Strauss sowie das Streichquintett G-Dur op. 111 von Johannes Brahms.

Brahms galt nicht zuletzt auf dem Gebiet der Kammermusik bereits zu Lebzeiten als ein „Klassiker“. So verwundert es nicht, dass der Einfluss seines Stils sich auch beim jungen Musikstudenten Gustav Mahler bemerkbar machte, als dieser im Alter von 16 Jahren sein unvollendet gebliebenes Klavierquartett a-Moll schrieb.

Doch auch der alte Richard Strauss bezog sich in seinem Streichsextett, komponiert 1940 als Einleitung zu seiner letzten Oper „Capriccio“, deutlich auf seinen älteren Kollegen.

Von Brahms selbst erklingt schließlich in der zweiten Konzerthälfte ein weiteres Spätwerk: Das G-Dur-Streichquintett op. 111, mit dem Brahms ursprünglich sein Œuvre abzuschließen gedachte.

Es spielen Artur Podlesniy und Hovhannes Mokatsian (Violine), Dirk Niewöhner und Kinga Maria Roesler (Viola), Ulrich Horn und Barbara Petit (Violoncello) sowie Ekaterina Nezhnova (Klavier).

Konzertkarten zu 16 Euro sind beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000) und – soweit vorhanden – an der Tageskasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten 50 Prozent Ermäßigung.

Isabel Schad

ischad@hr-online.de