Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

bis 2. Januar 2011

Soweto Gospel Chor - 52 der besten Sänger Südafrikas in Hamburg

Noch bis 2. Januar 2011 gastiert der Soweto Gospel Chor auf Kampnagel. 52 der besten Sänger Südafrikas bringen den Konzertbesuchern den Geist und die Tradition ihrer Heimat nahe.

Mit ursprünglichen afrikanischen Rhythmen, einer ungeheuerlichen Stimmgewalt und der großen Bandbreite ihres Repertoires stellen sie die Hörgewohnheiten der Gospelfans auf den Kopf. Zudem sind sie mit ihren traditionellen Gewändern auch ein optischer Augenschmaus.

Im Oktober 2002 wurde ein Traum des Chorleiters David Mulovhedzi wahr: Die besten Stimmen aus den zahlreichen Kirchenchören rund um Soweto zu einem Chor zusammenzuführen. Es entstand ein einzigartiger Mix aus traditionellem afrikanischem Gospel und modernen westlichen Spirituals.

Der Durchbruch kam im Dezember 2003 mit dem Auftritt bei dem Benefizkonzert "46664", das unter der Schirmherrschaft von Nelson Mandela als Start einer Kampagne auf die Aids-Epidemie aufmerksam machte und weltweite Aufmerksamkeit, auch durch die Teilnahme so bekannter Künstler wie Anastasia, Peter Gabriel, Cat Stevens oder Annie Lennox, erregte.

Seitdem ist der Chor in den großen Konzerthäusern der Welt, wie z. B. dem Opernhaus in Sydney, der Royal Festival Hall in London oder der Carnegie Hall in New York zu Gast und begeistert das Publikum.

Aber trotz ihres Lebens in der Glitzerwelt des Showbusiness und der weltweiten Anerkennung haben sich die Künstler ihre Bodenständigkeit bewahrt.

Denn in ihrem Gepäck haben die Sänger nicht nur Musik, sondern auch eine Botschaft über die soziale Verantwortung. Sie sind Botschafter für Nelson Mandelas Aids-Stiftung und unterhalten auch "Nkosi's Haven", eine Einrichtung für Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind.

Der Soweto Gospel Chor hat seinen Platz im internationalen Musikgeschäft erobert und zählt zu den besten Gospelgruppen der Welt. Das hat einen guten Grund: Diese Ausnahmetalente machen keine Musik – sie sind die Musik selbst!

www.hamburg-magazin.de