Gesellschaft Freunde der Künste

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Bräuche rund um den 21. Juni

Sonnwendfeuer: Logenplätze und lodernde Legenden - Wenn der Sommer beginnt

Sechzehn Stunden Licht und nur acht Stunden Dunkelheit – wenn der längste Tag in die kürzeste Nacht des Jahres übergeht, beginnt vielerorts die Zeit der Rituale.

Nicht erst seit Shakespeares „Sommernachtstraum“ ist die Mittsommernacht ein Ort des Zaubers und des Spiels mit der Realität.

Aber auch jenseits der Bühne feiern verschiedene Kulturen weltweit die Sonnenwende rund um den 21. Juni: vom lodernden Bergfeuer über magisches Kräutersammeln bis hin zu Märchenwanderungen mit Elfen und Feen.

Sonnwendfeuer: Logenplätze und lodernde Legenden

Bereits im Mittelalter wurden Sonnwendfeuer veranstaltet, um Dämonen zu vertreiben, vor Krankheiten zu schützen und für eine ertragreiche Ernte zu sorgen.

Heute ist der Brauch weit mehr als ein uralter Aberglaube: Das sinnliche Erlebnis bringt Menschen zusammen. So auch in Haubers Naturresort im Allgäu, wo das Sonnwendfeuer 2025 am 21. Juni feierlich entzündet wird.

In der Abenddämmerung entfacht Inhaber Klaus Hauber den Scheiterhaufen am Wegkreuz Richtung Schwalbennest – ein stimmungsvoller Ort mit Blick über den Hochgrat und Oberstaufen.

Alphornbläser sorgen für musikalische Begleitung, während Gäste frisch gebackene Sonnwendküchle und kühle Getränke genießen. 

Im Salzburger Land lebt die Tradition ebenso:

Beim Sonnwend-Berg-Feuer in Leogang wird die Nacht zum flammenden Schauspiel. Zahlreiche Feuerbilder – von glühenden Füchsen bis hin zu lodernen Edelweißblüten – erleuchten dann die Leoganger Steinberge.

Das Hotel Der Löwe bietet seinen Gästen einen Logenplatz mitten im Tal mit direktem Blick auf das Spektakel.

Auf der Terrasse gibt es Live-Musik, ein exklusives Grillmenü und die Möglichkeit, per Gondel noch näher ans feurige Geschehen zu gelangen.