Eine Frau spielt einen Mann, der vorgibt eine Frau zu sein, und ein Gangster aus Chicago, der vorgibt ein seriöser Geschäftsmann zu sein, verliebt sich in diese Frau, von der er glaubt, sie sei ein Mann. Wie kann das ein gutes Ende finden? Blake Edwards hinreißende Verwechslungskomödie, die Oscar preisgekrönte Musik von Henry Mancini (neu arrangiert von Matthias Stötzel), schillernde Cabaret-Einlagen – all das ist Victor/Victoria am Altonaer Theater.
Victoria ist eine talentiert aber erfolglose Nachtclubsängerin, die halb verhungert dem herzensguten Toddy in einem Club begegnet. Als die beiden später bei Toddy zu Hause landen, kommt diesem eine Idee: Er möchte Victoria als "Graf Victor Grazinski" präsentieren, einen polnischen Adligen, der als Travestiekünstler auftritt. Victoria glaubt zunächst, der Plan könne nicht funktionieren – doch das Publikum liegt ihr zu Füßen. Und wenig später auch Gangsterboss King Marchan…
Regie: Ulrike Grote
Arrangements: Matthias Stötzel
Musikalische Leitung: Matthias Stötzel / Andrea Simmendinger
Choreographie: Ute Geske
Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Volker Deutschmann
Mit: Christian Concilio (Labisse), Hans-Jörg Frey (Toddy), Andreas Gräbe (Tänzer), Stefan Haschke (King Marchan), Thomas Himmel (Band), Henning Kiehn (Band), Meike Kircher (Victor/ia), Tim Klaski (Tänzer), Sascha Kraft (Tänzer), André Naujoks (Tänzer), Jakob Neubauer (Band), Regina Stötzel (Norma) und Simon Zigah (Squash)
Das Altonaer Theater – eine lebendige Geschichte
Das Theaterhaus – das Altonaer Theater heute
Literatur, Novellen, historische Stoffe und Zusammenarbeiten mit Autoren stehen auf dem Spielplan: dabei unter anderem Klassiker wie „Der Steppenwolf“ oder „Schachnovelle“ ebenso wie „Herr Lehmann“, eine Produktion, die inzwischen Kultstatus am Altonaer Theater erreicht hat. In der kommenden Saison 2009/2010 zeigt das Altonaer Theater u.a.
„Der Zauberberg“, „Jugend ohne Gott“, die deutsche Erstaufführung von Dylan Thomas „Erinnerung an eine Walisische Weihnacht“ („A Child’s Christmas in Wales“), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Anna Karenina“ u.a.
Erfolgreiche Autoren und eigens für das Theater erstellte Fassungen für die Bühne bringen zusätzliche Frische in den Spielplan.
Ebenfalls neu ist die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hausregisseuren wie Ulrike Grote und Gil Mehmert, dessen Inszenierung „Der Elefantenmensch“ 2008 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet wurde. Das Profil schärft auch das Ensemble des Altonaer Theaters: im Laufe der Spielzeit sehen sie bekannte Gesichter in immer wieder neuen Rollen und Facetten.
Mit besonderem Stolz lädt das Theater ein, auch selbst aktiv zu werden. Ein ausgefeiltes Rahmenprogramm belebt den Spielplan weit über die Vorstellungen am Abend hinaus: ob hautnahes Probenerlebnis bei „Ungeschminkt“ – öffentliche Proben, Publikumsgespräche bei „Nachklang“ oder dramaturgische Einführungen, bei „Vorspiel“, mit der Chefdramaturgin Anja Del Caro oder der musikalische Beginn des Wochenendes am Freitagabend nach Vorstellungsende mit „Altonabend“ – das Theaterhaus lädt unsere Zuschauer ein, ein lebendiger Teil des Altonaer Theaters zu werden.
Weitere Aktionen wie dem „Junge-Freunde-Tag“ für 5 Euro mit Kontingenten für Ermäßigungsberechtigte, unserem regelmäßigen Abendbrot vor Vorstellungsbeginn ergänzen die Vielfalt des Theaters.
So stellt sich das Altonaer Theater in neuem Gewand dar: individuelle, frische und feinfühlige Inszenierungen, die bei jungen wie älteren Gästen gern gesehen sind. Das Theater hat 534 Plätze, ist behindertengerecht eingerichtet und verfügt über Hörhilfen.
Das Sommermusical – inzwischen Tradition
Seit 2002 ergänzen Sommermusicals das Angebot des Altonaer Theaters und finden bei Hamburgern und Reisegästen großen Anklang. Besondere Erfolge feierten „Sing! Sing! Sing! – Die Andrews Sisters“, „Sister Soul“ (2006 ausgezeichnet mit dem Inthega-Preis) und „Jailbirds“ aus der Feder von Matthias Christian Kosel. Unvergessen und sehr beliebt war außerdem „My Fair Lady“.
Im Sommer 2009 erwartet die Zuschauer mit „Victor/Victoria“ ein weiteres Highlight in der Musicalgeschichte des Altonaer Theaters.
Das Wunder von Altona
'Das Wunder von Altona' lautete die Schlagzeile der Hamburger Morgenpost ein Jahr nachdem Axel Schneider und Dietrich Wersich 1995 die Leitung des Altonaer Theaters übernommen hatten. Axel Schneider war zu dem Zeitpunkt mit 28 Jahren jüngster Intendant Deutschlands. Zusammen mit Dietrich Wersich als Geschäftsführer und ihrem engagierten Team schafften sie es auf Anhieb, das Haus wieder zu beleben und dort attraktives Sprechtheater zu präsentieren. In der Saison 2000/2001 wurde das Altonaer Theater mit dem renommierten Pegasus-Preis ausgezeichnet.
Seit 2004 leiten Intendant Axel Schneider und Geschäftsführer Zebu Kluth das erfolgreiche Theater mit stetig wachsenden Zuschauerzahlen.
Museumstraße
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Tel: +49 40 39905870
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http://www.freizeit-treffs.de/hamburg/detail.shtml?id=23400
http://www.kulturinhamburg.de/view.php?lng=1&id=18&sub=199&artikel_id=454
http://www.kulturportal.de/-/organisationen/detail/9786

