Die klimatischen Veränderungen mit ihren Rekordtemperaturen führen dazu, dass immer mehr Menschen ihren Sommerurlaub neu denken.
Anstatt sich der intensiven Hitze im Süden auszusetzen, sehnen sich viele nach einer Sommerfrische in den Bergen.
Auf nur 2.020 Quadratkilometern Fläche beherbergt Osttirol 266 Dreitausender, nicht weniger als 365 Bergseen und über 90 bewirtschaftete Hütten.
Einige davon liegen direkt an den kristallklaren Wasserperlen, inklusive Übernachtungsmöglichkeit.
Liegt der Bergsee windstill und ruhig, bietet sich dem Wanderer ein wahrlich bizarres Bild:
Das mächtige Bergmassiv der Virger Nordkette etwa spiegelt sich eins zu eins im Zupalsee in der Lasörlinggruppe und verleiht der Landschaft einen wildromantischen Charakter.
Nicht weniger beeindruckend die Lage der gleichnamigen Hütte, denn das urige Domizil thront auf einer sanft geformten Kuppe an einer Geländekante direkt oberhalb des Seeufers.
Für den Aufstieg zu See und Zupalseehütte (30 Schlafplätze) müssen Wanderer zirka fünf Stunden Gehzeit einplanen (1.250 Höhenmeter bergauf).
Alternativ verkürzt ein Hüttentaxi bis zur Wetterkreuzhütte auf 2.106 Metern die Tour auf eineinhalb Stunden.


Zwischen dem Osttiroler Virgen- und Defereggental liegt auf 2.350 Meter Höhe der Zupalsee. Die gleichnamige private Schutzhütte ist ein wichtiger Stützpunkt entlang des Lasörling-Höhenwegs. © Herbert Raffalt



