Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

spielt seit seinem 9 Lebensjahr Harfe

Solo-Harfenist der Wiener Philharmoniker Xavier de Maistre auf Tournee bis Mai 2011

In Toulon geboren, wurde er zuerst am Konservatorium seiner Heimatstadt ausgebildet und vervollständigte seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. Gleichzeitig studierte er Politische Wissenschaften an der berühmten „Ecole des Sciences Politiques“ und später an der London School of Economics“. 1998 gewann Xavier de Maistre den 1. Preis und zwei Sonderpreise für Interpretation beim renommiertesten Harfenwettbewerb, dem „USA International Harp Competition“ Bloomington. Im Alter von 24 Jahren wurde er als erster Franzose bei den Wiener Philharmoniker aufgenommen.

 

Als Solist konzertiert regelmäßig Xavier de Maistre  in  bedeutenden Konzerthäusern Europas und der USA. (Wigmore Hall (London), Lincoln Center (New-York), Philharmonie (Berlin), Salle Gaveau ( Paris), Concertgebouw (Amsterdam), Musikverein (Wien), Triphony Hall (Tokyo)…). Er trat mit zahlreichen Orchestern, u.a. mit dem Mozarteum Orchester Salzburg,  dem Philharmonischen Orchester Israel, dem RTL-Sinfonieorchester Luxemburg, dem Müncher Rundfunkorchester, dem Orchestra di Padova , dem Orchestre National de Bordeaux, dem Orquesta Sinfonica de Madrid und der Sinfonia Varsovia, dem Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, dem Spanischen Nationalorchester, dem NHK Symphony Tokyo und dem KBS Orchestra Seoul  unter der Leitung von Dirigenten wie Sir Andre Previn, Heinrich Schiff, Armin Jordan, Antoni Ros-Marba, Walter Weller, Gilbert Varga, Josep Pons, Theodor Guschlbauer, Alexander Lazarev, Christophe Poppen, Bertrand de Billy und  Philippe Jordan auf. Im Mai 2002, spielte er als erster Harfenist in der Geschichte der Wiener Philharmoniker ein Solokonzert.

 

Xavier de Maistre ist auf den weltweit größten Festivals wie dem  Schleswig-Holstein Festival,  Salzburger Festspielen, Schubertiade,  Rheingau Festival,  Wiener Festwochen und  Osterklang,  Budapester Frühling, Verbier Festival, Styriarte und  Würzburg  Mozartfest ein gern gesehener Gast. Seine Kammermusik Partner waren u.a. Kathleen Battle, Diana Damrau, Bo Skovhus, Barbara Bonney, Ingolf Turban und Andras Adorjan aber auch Schauspieler wie Peter Simonischek, Miguel Herz-Kestranek, Andrea Jonasson.

 

Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg und gibt regelmäßig Meisterkurse an der Julliard School New York, der Toho University Tokyo und dem Trinity College London.

 

Xavier de Maistre nimmt seit 2008 exklusiv für Sony Music auf. Seine Debüt-CD „Nuit d’Etoiles“ mit Werken von Claude Debussy erschien im April 2008. Für diese CD erhielt de Maistre den Echo Klassik-Preis 2009 als Instrumentalist des Jahres. 2009 folgt die CD „Hommage à Haydn“ mit dem Radio Symphonie Orchester Wien unter Bertrand de Billy.

 

 

Mit seinen  Album „Aranjuez“ legte Xavier de Maistre eine Hommage an einen seiner großen Kollegen vor, den er selbst noch erlebt hat und dem er sogar den entscheidenden Impuls verdankt, den Musikerberuf zu ergreifen. Der Harfenist spielt Hauptwerke der spanischen und lateinamerikanischen Musik, die zum überwiegenden Teil dem baskisch-spanischen Weltklasse-Harfenisten Nicanor Zabaleta (1907-1993) zu verdanken sind. Diesem war es gelungen, das Repertoire für sein Instrument zu erweitern, indem er nicht nur zahlreiche eigene Transkriptionen erarbeitete, sondern auch renommierte zeitgenössische Komponisten für die Harfe zu begeistern wusste – und mit den neuen Werken auch das Publikum. Dass spanische und lateinamerikanische Musik nicht ausschließlich auf der Gitarre – vielleicht „dem“ spanischen Musikinstrument überhaupt –, sondern auch auf der Harfe „funktioniert“, wird von Xavier de Maistre eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Neben dem Harfenkonzert op. 25 von Alberto Ginastera, vielleicht einem der ungewöhnlichsten Werke der Harfenliteratur überhaupt, spielt Xavier de Maistre die vom Komponisten Joaquín Rodrigo selbst geschaffene Transkription seines berühmten „Concierto de Aranjuez“ für Harfe und außerdem weitere beliebte und wohlbekannte Musikstücke der spanischen und lateinamerikanischen Musik wie den feurigen „Spanischen Tanz No. 1“ von Manuel de Falla, die charmanten „Valses poéticos“ von Enrique Granados, die „Milonga“ von Alberto Ginastera und – last but not least – die „Recuerdos de la Alhambra“ von Francisco Tárrega, eines der bekanntesten Gitarrenstücke überhaupt; für Harfe eingerichtet von Xavier de Maistre selbst.

Begleitet wird Xavier de Maistre von dem Radio Symphonie Orchester Wien unter Bertrand de Billy.

 

26.03.11 Wien (A) Musikverein
02.04.11 Steinfurt
03.04.11 Steinfurt
13.04.11 Heilbronn, Kongresszentrum
05.05.11 Braunschweig
07.05.11 Wien (A), Konzerthaus
08.05.11 Wien (A), Konzerthaus

 

Sony Music Entertainment Germany GmbH

Edison Höfe
Schlegelstr. 26b
D-10115 Berlin

Tel.: +49 30 13888-7364
Fax: +49 30 13888-6-7364

mailto:anne.heilemann@sonymusic.com