Gesellschaft Freunde der Künste

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4. Mai 2012, 20:00 Uhr Braunschweig, St. Martini-Kirche

SOLI DEO GLORIA – Braunschweig Festival - ERÖFFNUNGSKONZERT MIT „LE CERCLE DE L’HARMONIE“ - Deutschlandradio Kultur überträgt live

Am Freitag, 4. Mai 2012, 20:00 Uhr wird SOLI DEO GLORIA – Braunschweig Festival in der Braunschweiger St. Martini-Kirche mit einem Programm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart eröffnet. Es spielt das französische Ensemble Le Cercle de l’Harmonie unter der Leitung von Jérémie Rhorer.

Den Rahmen des Programms bilden die „Prager“-Sinfonie KV 504 und die „Jupiter“-Sinfonie KV 551 von Mozart. Dazwischen erklingt Mozarts Violinkonzert G-Dur KV 216. Solist ist der französische Geigenvirtuose Julien Chauvin. Deutschlandradio Kultur wird das Konzert live ab 20:03 Uhr übertragen.

Gegen Ende seines Lebens gründete der Florettfechter, Geiger, Dirigent und Komponist Joseph Bologne Chevalier de Saint-George (1745–1799) ein Orchester, das er „Cercle de l’Harmonie“ taufte. An der Spitze dieser Gruppierung ließ er im Palais der Bourbons-Orléans die Meisterwerke seiner Zeit erklingen.

Bei der Gründung ihres gleichnamigen Ensembles im April 2005 war es das Anliegen des Dirigenten und Komponisten Jérémie Rhorer und des Geigers Julien Chauvin, ihre bevorzugten Partner zu vereinen und besonders das große symphonische und lyrische Programm der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Vordergrund ihrer Arbeit zu stellen.

Das Ensemble legt seinen Schwerpunkt neben dem französischen Repertoire auf die Werke Mozarts und Haydns. Seit 2011 ist Le Cercle de l’Harmonie Gast des Festival Mozart aux Champs-Elysées im gleichnamigen Theater.

Das Festival in Aix-en-Provence vertraut ihm 2012 die szenischen Aufführungen von Figaros Hochzeit an. Le Cercle de l’Harmonie wurde von zahlreichen europäischen Festivals und musikalischen Institutionen eingeladen. CDs sind beim französischen Label Naive erschienen.

Von der französischen Kritik wurde er zur „Musikalischen Entdeckung“ des Jahres 2008 gewählt. Der 1973 in Paris geborene Jérémie Rhorer studierte Cembalo, Analyse und Komposition am Conservatoire National Supérieur de Paris, bevor er Assistent von Marc Minkowski und später von William Christie wurde. 2005 gründete er beim Festival de Pâques de Deauville gemeinsam mit dem Geiger Julien Chauvin „Le Cercle de l’Harmonie“.

Im Jahr 2006 wurden Jérémie Rhorer und „Le Cercle de l’Harmonie“ beim Festival International d’Opéra Baroque de Beaune vom breiten Publikum entdeckt. Ihre Interpretation einer konzertanten Fassung von Die Hochzeit des Figaro trug ihnen ein enthusiastisches Echo und einen Triumph bei ihrer Wiederholung am Théâtre des Champs-Élysées ein.

Jérémie Rhorer arbeitet regelmäßig mit renommierten Sängern wie Diana Damrau und Philippe Jaroussky zusammen und hat schon zahlreiche namhafte Orchester dirigiert.

Das Théâtre des Champs-Elysées lädt ihn gemeinsam mit le Cercle de l’Harmonie ein, beim Mozartfestival drei szenische Produktionen zu dirigieren: Idomeneo 2011, Cosi fan tutte 2012 und Don Giovanni 2013. In dieser Saison gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper mit Cosi fan tutte und war zum ersten Mal beim Mostly Mozart im Lincoln Center in New York zu Gast.

Zu seinen zukünftigen Projekten gemeinsam mit Le Cercle de l’Harmonie gehören auch Figaros Hochzeit beim Festival in Aix-en-Provence 2012 und sein Debüt beim Glyndebourne Festival 2013. Jérémie Rhorers Aufnahmen mit Le Cercle de l’Harmonie erscheinen beim Label Ambroisie/Naïve, darunter die jüngste CD Beethoven : the birth of a master.

Julien Chauvin, der 1997 beim Concours Général in Paris mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, studierte bei Vera Beths am Conservatoire Royal de La Haye sowie barocke und klassische Aufführungspraxis bei Wibert Hazelzet, Jaap Ter Tinden und Anner Bylsma.

2003 war er Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Alte Musik in Brügge und tritt seitdem solistisch nicht nur in Europa, sondern auch in Georgien, Südafrika und Südamerika auf. Er konzertierte bereits mit namhaften Barockensembles wie Concerto Köln, Les Musiciens du Louvre Grenoble, Le Concert d’Astrée und l’Ensemble Baroque de Limoges.

Chauvin verbindet im Bereich des romantischen und modernen Repertoires eine enge Zusammenarbeit mit musikalischen Partnern wie Steve Reich, György Kurtág, Thierry Escaich, Thomas Adès und Philippe Hersant. Weiterhin

konzertiert er mit Renaud Capuçon, Jérôme Pernoo, Jérôme Ducros, Bertrand Chamayou, Christophe Coin und Patrick Cohen. Seit 2005 leitet Julien Chauvin mit dem Dirigenten Jérémie Rhorer „Le Cercle de l’Harmonie“. 2006 gründete er das Quatuor Cambini. Mit diesen beiden Formationen widmet er sich der Wiederentdeckung des französischen Repertoires aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert.

Karten für Soli Deo Gloria-Konzerte 2012 können unter Konzertkasse +49 (0)531  1 66 06 oder Festival-Kartenservice +49 (0)1805  54 48 88 (14 Cent/Min. aus Festnetz T-Com, Mobilfunkhöchstpreis 42 Cent/Min.) und unter www.solideogloria.de und karten@solideogloria.de gebucht werden.

Zur weiteren Information zu den Konzerten und zu weiterführenden Links über Ensembles und Künstler:

http://solideogloria.de

Zu den einzelnen Programmen:

http://www.solideogloria.de/index.php/festival/programm-2012

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