Pasquale lebt mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen und ist dem Alkohol nicht unbedingt abgeneigt. Eines Nachts – er war mal wieder nicht ganz nüchtern zu Bett gegangen – erscheint ihm im Traum Dante Alighieri. Dieser nennt ihm Ziffern und trägt ihm auf, mit ihnen Lotto zu spielen; er werde gewinnen und fortan reich sein. Doch leider könne er selbst den neu erworbenen Reichtum nicht lange genießen, denn dummerweise – so Dante weiter im Traum – bezeichneten die Ziffern auch Pasquales genauen Todeszeitpunkt in naher Zukunft.
Mit entsprechend zwiespältigen Gefühlen setzt Pasquale die Ziffern beim Lotto – und gewinnt Millionen. Die Familie möchte fortan die eigene ärmliche Vergangenheit abstreifen. Nur Pasquales Bedenken trüben die Stimmung. Er ist fest davon überzeugt, dass nach dem Eintreffen des einen Teils der Prophezeiung auch der andere todsicher geschehen wird. So vergehen die Tage und der Zeitpunkt des vorausgesagten Ablebens rückt näher…
Das Ensemble des Teatro in cerca aus Würzburg bietet mit der Aufführung von Eduardo de Filippos SOGNO DI UNA NOTTE DI MEZZA SBORNIA ein Stück, dessen literarische Spannweite von überbordendem komödiantischen Vergnügen bis zu tiefer Verzweiflung reicht. Ein Genuss, nicht nur für all jene, die dem grauen Winter durch wärmende Impressionen in mediterrane Sphären entfliehen wollen!
Regie: Michael Engelhardt
Mit: Clara Astorino, Sandra Ellena, Mareike Heuchel, Anna Metzler, Ana-Maria Popa, Raffaela Recchia, Rabea Schmiedehausen; Pedro Mazzarini, Albrecht Metzler, Peter Müller, Antonino Pecoraro, Giuglio Recchia, Richard Schwaderer
Vorstellungen: 19. Februar | 20:00 | Studio
20. Februar | 19:00 | Studio
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Dirk Müller
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