n seinem 1957 erschienenen Prosagedicht DER SEILTÄNZER entwirft Jean Genet ein radikales Bild vom Künstler. Er fordert den Hochseilartisten darin auf, sich von der egoistischen Gefallsucht loszureißen und seine gesamte Existenz auf die Einsamkeit im Rampenlicht auszurichten.
Die Inszenierung konzentriert sich auf die schauspielerisch-musikalische Umsetzung dieser leidenschaftlichen Liebeserklärung an den Zirkus und die Kunst.
Der Schauspieler Felix C. Voigt und der Musiker Manfred "Manol" Peter, brachten bereits 2009 mit DAS GEHEUL (HOWL) & VERTONTE GEDICHTE, radikale lyrische Vorlagen von Allen Ginsberg und Gregory Corso, als Musik-Theater Performance im Societaetstheater auf die Bühne, von denen die Presse unter anderem schrieb: "Wie in ein anderes Lebensgefühl katapultiert, erschaffen die beiden mit Musik und starken Worten eine Atmosphäre, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Veränderung in allen Lebensbereichen birgt." (SZ)
Das besondere Gastspiel
Produktion von funambule GbR/ Felix C. Voigt in Koproduktion mit LOFFT Leipzig, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Stadt Leipzig, Kulturamt.
Kontakt
Anja Szczyrba
Öffentlichkeitsarbeit im Societaetstheater
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