An Richard Wagner kommt niemand vorbei. Mit den „Slawischen Erwiderungen“ lotet das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im zweiten Jahr seines Wagner-Zyklus die bilderreiche Musik Russlands, Polens und Tschechiens aus – und die musikalischen Erwiderungen slawischer Komponisten auf das epochale Musikwerk eines der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik.
Antonín Dvořáks Cellokonzert bildet den Auftakt der sechsteiligen Konzertserie am 17. September unter Marek Janowski im Konzerthaus Berlin. Solist ist der international renommierte Wolfgang Emanuel Schmidt, dessen instrumentale Ausdruckskraft oft in einem Atemzug mit Rostropovitch genannt wird.
Im fernen Amerika sehnte sich Dvořák hörbar nach der Heimat und verlieh dem Cello eine von tschechischen Volksliedern durchdrungene Stimme. Auch der polnische Karol Szymanowski ließ Heimatklänge in seine Musik einfließen:
Seine 4. Sinfonie für Klavier und Orchester – „Sinfonia concertante“ – zeugt davon mit den sprühenden Elementen der Mazurka. Bei der Uraufführung übernahm der Komponist selbst den Solopart, später verbreitete Artur Rubinstein das ihm gewidmete Werk als gefeierter Interpret in den Konzertsälen der Welt.
An der Seite des RSB spielt der herausragende junge ungarische Pianist Gergely Bogányi.
Samstag, 17. September 2011, 20.00 Uhr, Konzerthaus Berlin
Marek Janowski (Dirigent)
Wolfgang Emanuel Schmidt (Violoncello)
Gergely Bogányi (Klavier)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Karol Szymanowski: Sinfonie Nr. 4 für Klavier und Orchester op. 60 ("Symphonie concertante")
18:45 Uhr, Carl-Maria-von-Weber-Saal, Einführung von Steffen Georgi
Ticketpreise: 25 bis 40 Euro
Dieses Konzert wird durch das kulturradio vom rbbübertragen.
Tickets beim Besucherservice des RSB
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