Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, mit den neusten Nachrichten aus dem Marketing.
Lieber Herr Böhmer,
sie dissen Düsseldorf auf jecke Art und Weise, kaum sind sie auf dem Etat: Serviceplan Köln hat sich im Dezember 2019 die Bierinstitution Früh gesichert, jetzt wird geschossen :
"Was Karneval ohne Früh bedeutet, kann man in Düsseldorf besichtigen." Klar, dass diese kölschen Motive nicht nur in Köln, sondern auch in Düsseldorf plakatiert werden müssen.
Aber nicht nur Düsseldorf braucht für den Spott nicht zu sorgen. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jürgen Klinsmann werden ordentlich auf die Schippe genommen.Und zwar von Sixt und der BVG.
Ohnehin scheint heute die ganze Welt jeck geworden zu sein, obwohl der Karneval noch gar nicht begonnen hat. Hornbach bringt ein Werk des Künstlers Ai Weiwei als Bausatz für zuhause auf den Markt.
Rapunzel dankt in einer Kampagne Rewe, Lidl, Aldi, dm und Co. Und ein 17-jähriger Agenturchef, der wie ein Klassenstreber wirkt, bezeichnet Spaß als seine oberste Priorität und sich selbst als "nicht Gott, sondern Sprachrohr der Generation Z."
Bei so viel Selbstbewusstsein bin ich sprachlos und schaffe es nur noch, einen schönen Abend zu wünschen. Reicht ja auch.
Alaaf und Helau
Rolf Schröter


Sixt über "AKK": "Gehen ist nicht immer die beste Option...auch in Berlin." Foto: Sixt/Facebook



