Gesellschaft Freunde der Künste

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am Do., 16. Dezember 2010 um 20 Uhr

Schuberts „Unvollendete“ und Bruckner-Messe mit dem RSB und Janowski

„Er brachte gleichsam ein Stück Natur zum Klingen, und das Instrument, welches am hellsten in dem allgemeinen Chor mittönte, war seine eigene Seele.“ – Was Richard Heuberger über die Chorwerke Anton Bruckners schrieb, das könnte auch über den Kompositionen von Franz Schubert stehen.

Nur dass der Superlativ „am hellsten“ schwerlich für Bruckner zutrifft, noch weniger aber für Schubert gelten kann. Ohne Schuberts Melodienfülle kein Brucknersches Adagiothema, ohne das Seelendrama der „Unvollendeten“ kein „Et incarnatus est“ in den großen Chormessen Bruckners.

So sind zahlreiche Querverbindungen und Bezüge zwischen den Werken der beiden österreichischen Komponisten zu entdecken, auf die man beim Hören gespannt sein darf – so auch beim Philharmonie-Konzert am Donnerstag, 16. Dezember 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal.

Dirigent Marek Janowski stellt an diesem Abend Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-Moll, D 759 („Unvollendete“) die Messe Nr. 3 f-Moll, WAB 28 von Anton Bruckner an die Seite, die als dessen gewaltigstes Chorwerk gelten kann.

Zu erleben sind die Gesangssolisten Lisa Milne (Sopran), Iris Vermillion (Alt), Joseph Kaiser (Tenor) und Hanno Müller-Brachmann (Bass) sowie der Rundfunkchor Berlin und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Konzert mit dem Rundfunkchor Berlin u. a. am Do., 16. Dezember 2010 um 20 Uhr

Gefördert von der Kulturstiftung Essen.

Karten (Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 48,- / 60,- / 65,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.   

Anke Meis

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing

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