Der große Federico Fellini hat mit „La Strada‟ mehr geschrieben als die Geschichte zweier armseliger Straßenkünstler: Es ist der Gesang einer großen Passion. Die seltsame, kindliche Gelsomina wird von ihrer Mutter aus Not an den Kraftkünstler Zampano verkauft. Mit diesem reist sie übers Land und assistiert ihm bei seinen Auftritten. Gelsomina liebt ihr neues Leben und den groben Zampano, auch wenn er sie schlecht behandelt. Als der Clown Matto um sie wirbt, weist sie ihn zurück, um bei ihrem Herrn und Meister zu bleiben. Doch als dieser im Jähzorn Matto tötet, bricht das Gelsominas Herz. Sie wird krank. Zampano folgt dem Gesetz der Straße: Wer nicht mit kann, bleibt zurück. Er läßt Gelsomina am Wegrand liegen ...
Das gesamte Schaffen Federico Fellinis ist eine Liebeserklärung an die Poesie, eine Hommage an die Träumer, Gaukler, Spieler, Vagabunden und Verlorenen. Mit „La Strada‟ hat er ihnen ein einzigartiges Denkmal gesetzt. Fellinis Welt lebt von Musik und so ist diese auch auf der Bühne wesentlicher Bestandteil: Klavier, Akkordeon, Violine und Kontrabass bringen die Atmosphäre Italiens Straßen ins Schauspielhaus Salzburg.
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