Zu allen Zeiten haben Menschen ihre Heimat verlassen, um in der Fremde ihr Glück zu suchen, um zu erobern, Unentdecktes zu erforschen oder zu handeln, getrieben von Sehnsucht oder vertrieben durch Diktatoren oder die reine Not. Ob auf Reisen, auf der Flucht oder im Exil, nirgendwo wird einem so bewusst, was Heimat bedeutet, wie in der Fremde – und immer wurde darüber gedichtet, gespielt und gesungen.
In seinem neuen Programm begibt sich Thomas Anzenhofer mit Dagny Dewath, Michael Schütz und fünf Musikern auf eine musikalische Expedition. Unter seiner und Torsten Kindermanns Leitung entsteht ein Abend für die Kammerspiele über Stillstand und Bewegung und eine Hommage an all die Menschen, die in ihrer Musik die unstillbare Sehnsucht nach Heimat und Fremde besingen.
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Christine Hoenmanns
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Fotos: Diana Küster/ Schauspielhaus Bochum

