Gesellschaft Freunde der Künste

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auf der Berliner Museumsinsel zu bestaunen

"Schätze des Glaubens" in Berlin - Der Hildesheimer Domschatz

Der Hildesheimer Domschatz gehört ebenso wie der so genannte "Welfenschatz" zu den bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunst in ganz Europa. Die schönsten Stücke sind jetzt im Berliner Bode-Museum zu sehen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die Ausstellung eröffnet.

Damit sind mittelalterliche Kostbarkeiten aus zwei der wichtigsten Kirchenschätze zusammen auf der Berliner Museumsinsel zu bestaunen. Die Ausstellung präsentiert außerdem Werke aus der Skulpturensammlung des Bode-Museums sowie kostbare Handschriften und Drucke aus der Berliner Staatsbibliothek.

Grund für die Zusammenführung der Werke sind Umbau- und Sanierungsarbeiten sowohl im Hildesheimer Dom wie auch im Berliner Kunstgewerbemuseum. Es beherbergt seit 1935 Teile des legendären "Welfenschatzes". Der einstige Reliquienschatz der früheren Stiftskirche St. Blasius in Braunschweig trägt diesen Namen, da er sich über 250 Jahre in Besitz des Welfenhauses befand.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...
 

Zeugnisse tiefen Glaubens und höchster Kunstfertigkeit

In der Berliner Ausstellung können die Stücke aus beiden Sammlungen nun in einen Dialog miteinander treten, der nicht nur "äußerst reizvoll, sondern auch einmalig und so nicht wiederkehrend sein wird", freute sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann heute im Bode-Museum.

Zwei Jahre lang werden die Kostbarkeiten dort zu Gast sein. Zeit genug für interessierte Besucherinnen und Besucher, Zeugnisse höchster Kunstfertigkeit und tiefen Glaubens von der Spätantike bis zum hohen Mittelalter kennenzulernen. Unter ihnen sind Elfenbeinreliefs, kostbar verzierte Kreuze und Reliquiare sowie wertvolle, emailgeschmückte Altarretabeln und Evangeliare.

Anders als einzelne Objekte aus dem Hildesheimer Domschatz, die heute noch als liturgische Geräte dienen, wurde der Welfenschatz schon früh zum Museumsgut.

Die Ausstellung sei – so Kulturstaatsminister Bernd Neumann - eine gute Gelegenheit, seine Bedeutung für den Glauben wieder einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...