Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

am Sonntag, 25. September 2011

Ruth Maria Kubitschek am Sonntag in „hr4-Treffpunkt“ - Die Schauspielerin spricht über ihre Karriere und das Älterwerden

Als „ostdeutsche Marilyn Monroe“ wurde sie von den Medien in den Zeiten ihrer größten Erfolge gefeiert. Mit Serien wie „Monaco Franze“, „Kir Royal“ und „Das Erbe der Guldenburgs“ spielte sie sich in die Herzen des Fernsehpublikums.

Am kommenden Sonntag, 25. September, ist Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek, zu Gast in der Radiosendung „hr4-Treffpunkt“. Von 11 bis 12 Uhr spricht sie mit Moderatorin Diane Steffens über ihre Karriere als Schauspielerin, ihre zahlreichen Romane und über das Älterwerden.

Ihr Schauspieler-Debüt gab die Kubitschek als Fina in Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in Halle. Es folgten Theaterengagements in Schwerin und Ost-Berlin sowie erste Filmrollen bei der Defa wie „Das kleine und das große Glück“. Auch im DDR-Fernsehen wurde sie als „Rose Bernd“ und „Carmen“ schnell ein Begriff.

Nach einem Gastspiel in Celle blieb Ruth Maria Kubitschek 1959 im Westen und unterschrieb einen Vertrag am dortigen Schlosstheater. Schon nach der ersten Spielzeit engagierte Fritz Kortner sie für seine TV-Inszenierung der „Lysistrata“ als Spartanerin Lampito.

1983 gelang ihr als „Spatzl“ in „Monaco Franze“ an der Seite von Helmut Fischer der endgültige Durchbruch, den sie mit „Kir Royal“ und den „Guldenburgs“ krönte.

Ruth Maria Kubitschek, 1931 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren, studierte in Halle (Saale) und Weimar Schauspiel. Sie wurde unter anderem mit der Goldenen Kamera, dem Bambi, dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

1986 wurde sie zur „Fernsehfrau des Jahres“ gewählt. Kubitschek beschäftigt sich viel mit Malerei, ihrem Garten, Esoterik, und sie schreibt Romane. Erst vor kurzem stellte sie ihren zehnten Roman „Sterne über der Wüste“ vor.

Steffen Walther

stwalther@hr-online.de