Vom 19. Mai bis 6. Juni 2010 wird unter dem Motto »Russlandia« bei den 33. Dresdner Musikfestspielen Dresden eine einzigartige russische Werkschau zu erleben sein, eine Momentaufnahme der lebendigen russischen Musik in all ihren Facetten. Tschaikowski, Strawinsky oder Schostakowitsch haben die Stimme ihrer Heimat mit Einflüssen des Westens kombiniert und so die ganze Welt mit ihrer Musik erreicht.
Intendant Jan Vogler, der zum zweiten Mal die Dresdner Musikfestspiele verantwortet, meinte zu seinem Programm: »20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wird es Zeit, einen neuen Blick auf die Werke russischer Komponisten und ihrer genialen, modernen Interpreten zu werfen.«
Die Besucher können eine Star-Gala namhafter Solisten erleben wie Baiba Skride (Geige), Mischa Maisky (Cello), Yuri Bashmet (Bratsche) und Vadim Repin (Geige). Dazu spielen 14 Orchester, darunter die drei wichtigsten Ensembles Russlands mit den Klangkörpern des Bolschoi-Theaters und des Mariinsky-Theaters sowie das Russische Nationalorchester.
Mehr als 40 Veranstaltungen umfasst das Programm, das auch westeuropäische Meister bietet wie die Pianisten Hélène Grimaud, Martin Stadtfeld und Murray Perahia. Außerdem wird dem Jubilar des Jahres Robert Schumann gedacht, dessen 200. Geburtstag sich jährt.
Höhepunkte sind u.a. das Eröffnungskonzert am 19. Mai in der Semperoper mit dem Russischen Nationalorchester. Am 30. Mai dirigiert Kurt Masur die Dresdner Philharmonie u.a. zu Werken von Schostakowitsch und Tschaikowsky. Orchester und Chor des Bolschoi Theater Moskau bieten am 6. Juni in der Semperoper die konzertante Aufführung »Jolanthe« von Peter Tschaikowsky.
Die Tradition der Dresdner Musikfestspiele, die Musik der großen Meister auch aus den Konzertsälen ins freie zu tragen, wird auch in diesem Jahr fortgeführt, u.a. mit der »Serenade im Grünen«, am 23. Mai im Schlosspark Pillnitz. Es gibt Tanz- und Theaterprojekte zum Mitmachen. Für die Musical-Koproduktion »Anatevka« sind Bürger zum Bühnenspiel eingeladen und Schüler unterschiedlicher sozialer Herkunft sollen sich beim Projekt »Let's dance!« erproben. Am 22. Mai sind alle Dresdner und Gäste der Stadt bei freiem Eintritt an die Brühlsche Terrasse eingeladen, wenn es heißt »Dresden singt und musiziert«.
Das Angebot der Dresdner Musikfestspiele 2010 stößt auf eine sehr positive Resonanz. Vier Wochen nach Beginn des Kartenvorverkaufs waren bereits mehr als die Hälfte der ca. 28.000 Tickets verkauft. Das »Abo U 30« bietet jungen Leuten bis 30 Jahren ein Abonnement für vier ausgewählte Veranstaltungen zum Vorzugspreis. Buchungen sind bis zum 18. Mai möglich.
Infos:www.musikfestspiele.com
Quelle: dresden.de
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Christoph Münch (verantw.)


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