Die amerikanische Presse spricht von Shinedown als dem ultimativen Beweis, dass die Grunge-Musik auch 2009 noch lange nicht ausgedient hat. Mittlerweile wird die Band aus Jacksonville/Florida häufig in einem Atemzug mit 3 Doors Down oder Creed genannt. Dabei hat das Quartett den revolutionären Rocksound der späten 90er behutsam modernisiert und mit Elementen aus Hardrock, Heavy Metal, aber auch Pop angereichert.
Mittlerweile blicken sie dank einer internationalen Live-Reputation auf mehr als zwei Millionen verkaufte Exemplare ihrer Alben „Leave A Whisper“ (2003), „Us And Them“ (2005) und „The Sound of Madness“, das bis auf Platz 8 der amerikanischen Albumcharts stieg. Nachdem Shinedown Deutschland bereits Anfang 2009 im Vorprogramm von Disturbed beehrten und im Juni bei Rock am Ring und Rock im Park gastierten, kehren sie im November als Headliner zurück. Hamburg (14.11.), München (17.11.), Köln (18.11.) und Frankfurt (19.11.) stehen auf dem Tourplan.
Sänger und Songwriter Brent Smith hatte Anfang des Jahrtausends das, was sich wohl jeder Rockmusiker wünscht: Die Chance auf einen Plattenvertrag mit einem Majorlabel. Was ihm fehlte, war eine funktionierende, persönlich wie stilistisch homogene Band.
Überzeugt von Smiths Talent als charismatischer Sänger und versierter Komponist, sagte Atlantic Records zu, seine Musik zu veröffentlichen, sobald er gute Mit-Musiker gefunden hätte. Freunde stellten ihm Gitarrist Jasin Todd und Bassist Brad Stewart vor. Für den Posten des Schlagzeugers wurden unzählige Aspiranten getestet, bis man sich schließlich für Barry Kerch entschied.
Der Vierer nahm in Los Angeles sein Debüt „Leave A Whisper“ auf. Von Anfang stellte Brent Smith die Maxime auf: „Unsere musikalische Basis ist Grunge. Aber erlaubt ist, was gefällt. Bloß keine unnötigen Beschränkungen.“ Diese stilistische Offenheit sollte sich auszahlen.
Quasi über Nacht gewannen sie viele Fans unter amerikanischen Musikern, die sie mit auf Tour nahmen – von den Hardrock-Heroen Van Halen über die Grunge-Poeten 3 Doors Down bis zu den Metalcore-Melancholikern Life Of Agony. Dank ihrer Vielseitigkeit passte jede dieser Kombinationen ausgezeichnet, ihr Ruf als ungewöhnlich packende Live-Band verbreitete sich wie ein Lauffeuer.
Als zwei Jahre später das zweite Album „Us And Them“ erschien, galten Shinedown in den Staaten bereits als Garant für eine zeitgemäße Interpretation des Grunge-Sounds. Wieder folgten zahlreiche Tourneen, deren kraftraubende Anstrengungen zwei Besetzungswechsel zur Folge hatten: Todd und Stewart stiegen aus, an ihre Stelle traten Gitarrist Zach Meyers und Bassist Eric Bass, der zudem das Klavierspiel beherrscht und Shinedowns Sound damit einen zusätzlichen Farbton verlieh.
In dieser Besetzung enterten sie Anfang 2008 erneut ein Studio in Los Angeles, um mit dem Grammy geadelten Produzenten Rob Cavallo (Green Day, My Chemical Romance, Kid Rock) ihr bisheriges Meisterstück einzuspielen. „The Sound of Madness“ zeigt Shinedown von ihrer facettenreichsten Seite – von massiv druckvollen Rock-Krachern bis zu getragenen Balladen, von sehr persönlichen Stücken bis hin zu den ersten politischen Statements reicht die Palette. Damit zeigt sich Shinedown in ihrer besten und spannendsten Form. Ende offen, alles ist möglich.
Links
Termine
| 14.11.2009 | Sa. | Hamburg / Grünspan | |
| 17.11.2009 | Di. | München / Theaterfabrik | |
| 18.11.2009 | Mi. | Köln / Live Music Hall | |
| 19.11.2009 | Do. | Frankfurt / Batschkapp |
Eventim Ticketshop www.eventim.de!
Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co.KG
http://www.mlk.com/
links:
http://www.allvatar.com/rex/701-0-allvatar-Soundtest-Shinedown-The-Sound-of-Madness.html
http://de.feedzilla.com/lokale-news/hessen-frankfurt-am-main-(stadt)/
http://www.planet.tt/metal/archiv/metal_archiv_reviews/metal_reviews59.htm
http://www.gaesteliste.de/review/index_list.html?id=1&_monat=0810


© Shinedown